Lokalpolitik

 „Verkehrsknoten mit Elektrotankstelle und belebter Bahnhof“ 

Stellungnahme zum Bahnhofsprojekt in Waltershausen vom FDP-Ortsvorsitzenden Christian Döbel

 

Die Idee von Bürgermeister Michael Brychcy, einen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof Waltershausen einzurichten, findet der FDP-Ortsvorsitzende Christian Döbel sehr gut. Allerdings fehlen ihm wirkliche Anreize, dass mehr Bürger sich für die öffentlichen Verkehrsmittel entscheiden. 

Der erste Eindruck von Waltershausen ist für Reisende laut Döbel, der diese Verbindung privat und beruflich regelmäßig nutzt, grauenhaft. Vom Bahnhof aus schaut man auf eingestürzte Häuser, das Bahnhofsgebäude selbst beginnt zu zerfallen und es gibt weder Toiletten noch irgendwelche wirklichen Unterstellmöglichkeiten. „Seit Jahren schämt man sich für diesen Anblick und nichts ändert sich wirklich“, ist Döbel enttäuscht.

Deshalb schlägt Döbel unter anderem vor, eine Tankstelle für Elektroautos am Bahnhof einzurichten. „Mit der Firma MaxxSolar haben wir sogar ein sehr kompetentes Unternehmen für eine solche Installation und die Kosten sollten sich mit bis zu 100 000 Euro auch in Grenzen halten“, so der dreifache Vater, dessen Arbeitgeber TITK sogar ein Elektroauto (BMW i3) für Dienstreisen der Mitarbeiter bereithält. „Damit würde aus meiner Sicht ein wirklicher Anreiz entstehen, in Waltershausen in die Bahn einzusteigen.“

Weitere Möglichkeiten zur Aufwertung des Bahnhofs spielt Döbel, der nebenher Dozent an der FH Schmalkalden ist, regelmäßig mit seinen Studenten beim Erlernen des Prozessmanagements durch. Im selbst entworfenen Spiel „Mit der Bahn nach Berlin“ entwickeln die Studenten Alternativen, um von Waltershausen nach Berlin zu reisen, wobei der hiesige Bahnhof als Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln fungiert. Schnell kommen dabei zehn, fünfzehn Varianten unterschiedlicher Güte zusammen.

Außerdem wünscht sich der promovierte Elektrotechniker Döbel die Auslagerung einer städtischen Behörde in das Bahnhofsgebäude. „Damit würde überhaupt mal wieder Leben ins Gebäude einkehren und vielleicht auch weitere Interessenten anlocken“, so Döbel. Auch ein Kaffeeautomat neben einer Toilette oder ein vernünftiges Aufenthaltsgebäude, oder eine moderne Anzeigetafel mit touristischen Informationen würden aus seiner Sicht das Gelände endlich etwas moderner gestalten.

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