Wirtschaft & Soziales

Waltershäuser Familienbetrieb macht sich weiter stark fürs Kinderhospiz

Hüfner-Dübel GmbH spendet 2.000 Euro

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Seit dem Jahr 1672 ist die Firma Hüfner-Dübel GmbH in Familienbesitz, berichtet Firmenchef Ralf Kunstmann bei der Spendenübergabe stolz. Über die Berichterstattung in der Regionalpresse war der 48-jährige Unternehmer und Familienvater auf das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz vor drei Jahren aufmerksam geworden.

„Ich sehe das Kinderhospiz als leider notwendige, aber mehr noch wichtige menschliche Einrichtung an. Mich hat besonders begeistert, mit welcher Kraft, Ausdauer und mit welchem Optimismus dieses Sozialprojekt vorangetrieben wurde. Jetzt möchten wir wieder ein wenig zum langfristigen Erfolg beitragen.“, so Ralf Kunstmann weiter. Die Firma Hüfner-Dübel GmbH stellt im Jahr ca. 250 Mio. Kunststoffdübel her und beliefert Kunden im In- und Ausland. Über 20 Mitarbeiter umfasst derzeit das Team um Firmenchef Kunstmann. „Für mein Team und mich ist das Wahrnehmen sozialer Mitverantwortung ein Stück gelebtes Unternehmertum. Für uns ist es wichtig, dort zu helfen, wo wir sehen können, was mit unserem gespendeten Geld passiert. Dies ist beim Kinderhospiz gegeben. Deshalb spenden wir erneut 2.000 Euro und hoffen, so helfen zu können.“, so Ralf Kunstmann.

 

Gemeinsam mit seiner Tochter Sarah (11),  übergab der Unternehmer Ralf Kunstmann heute die Spende persönlich im Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland.

 

Über 40.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder. Über 30 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 850.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht. Über 570 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.000.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien – fernab von jeder Krankenhausathmosphäre.  Betrieben wird das stationäre Kinderhospiz von einem gemeinnützigen Trägerverein. Ein sechsköpfiger ehrenamtlicher Vorstand leitet die Geschicke bereits seit dem Jahr 2005 und hat so in den vergangenen zehn Jahren Ostdeutschlands größtes ehrenamtlich organisiertes Sozialprojekt initiiert. Der Gründer, Inititiator und bis heute ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Heber wurde im Jahr 2015 mit dem „Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Im Jahr 2016 plant der Trägerverein den dringend erforderlichen Ausbau des Kinder-und Jugendhospizes, da die Nachfrage steigt. So sollen in einem noch unsanierten Nebengebäude neue Gästezimmer, Therapieräume, Gemeinschafts- und Sozialräume sowie eine Holzwerkstatt entstehen. Hierfür werden zusätzliche 750.000 Euro Investitionskosten benötigt. Leider stehen hierfür derzeit keine staatlichen Förderungen zur Verfügung.

Informationen unter www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de oder www.facebook.com/kinderhospiz. Spendenkonto – IBAN: DE64860205000003566900, BIC: BFSWDE33LPZ, Bank für Sozialwirtschaft.

 

(Beitragsbild: Ralf Kunstmann, Inhaber der Hüfner-Dübel GmbH in Waltershausen & Sarah Kunstmann bei der Spendenübergabe im Kinderhospiz. Foto: Stephan Masch.

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