Wirtschaft & Soziales

Stabile Beschäftigungssituation im Kreis Gotha

Fachkräfteressourcen im eigenen Unternehmen heben

Die Beschäftigungssituation im Landkreis Gotha ist stabil. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Gotha leicht an.

So waren im Juni 2015 insgesamt 48.107 Menschen sv-pflichtig beschäftigt, 332 mehr als ein Jahr zuvor (+ 0,7 Prozent). Rund 54 Prozent aller Beschäftigten sind Männer. Die meisten Beschäftigten sind im Dienstleistungsbereich tätig (59 Prozent). Mit 39 Prozent nimmt das produzierende Gewerbe den zweiten Platz ein.

Die meisten sv-pflichtig Beschäftigen sind in der Metall- und Elektroindustrie beschäftigt
(14,7 %), gefolgt vom Handel (12,0 %), dem Gesundheits- und Sozialwesen (11,7%), der Produktion von Kunststofferzeugnissen (8,4%), der Logistik (7,1%) und dem Baugewebe (7,0 %).

Vier von fünf Mitarbeitern sind in Vollzeit beschäftigt, während 20 Prozent in Teilzeit arbeiten. Ein Blick auf die Arbeitszeit zeigt, dass die Männer überwiegend Vollzeit arbeiten, während 85 Prozent der Teilzeitbeschäftigten Frauen sind. „Durch die Ausweitung der Teilzeit oder Umwandlung in Vollzeit können Unternehmen ihre Personalbedarfe intern decken. Viele Frauen wünschen sich nach der intensiven Zeit der Kinderbetreuung eine Rückkehr in Vollzeit. Diese Reserven sollten Unternehmen noch stärker nutzen als bisher“, lautet die Empfehlung von Ina Benad.

Beschäftigt sind fast ausschließlich ausgebildete oder studierte Fachkräfte. Lediglich sechs Prozent der Mitarbeiter hat keine abgeschlossene Ausbildung. „Gerade diese 2.900 Beschäftigten bilden eine Ressource für die Unternehmen. Durch Weiterbildung oder einzelbetriebliche Umschulung können sie zu Fachkräften qualifiziert werden und damit neue Aufgaben in den Firmen übernehmen. Gern beraten die Mitarbeiter des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit die Unternehmen zu den Fördermöglichkeiten“, so Ina Benad.

Die meisten Mitarbeiter sind zwischen 25 und 55 Jahre alt. Nur 7 Prozent sind jünger als 25 Jahre. „Die demografischen Auswirkungen sind auf dem Arbeitsmarkt spürbar. So ist mittlerweile jeder fünfte Arbeitnehmer älter als 55 Jahre. Mehr als 10.000 Beschäftigte werden in den kommenden Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Diese müssen personell ersetzt werden. Für viele Unternehmen ist das eine große Herausforderung. Der Wissenstransfer älterer Mitarbeiter muss gut vorbereitet und geplant werden, damit die Altersabgänge verkraftet werden können“, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Gotha.

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