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Archiv für Dezember 2011

111212 Jake Aschen_Blues

DER ASCHENBRENNER HAT DAS WORT:

Schlussstrich

Super, Mario! Endlich einer, der sein Wort hält! Es war nicht die erste Botschaft, die Meister Schiefelbein als neuer oberster Residenzstadt-Vermarkter verkündete. Aber sie kam bald und bestimmt: Er sei gekommen, um nicht zu bleiben. Drei Jahre gab er sich und der Stadt. Kein schlechter Plan für einen Kreativen. Mindert die Gefahr, sich zu guttenbergen.

Der Mann hat was bewegt. Und geht, da sein Stern hell strahlt. Heller allemal als die illuminierenden weihnachtlichen Farb-Misteln. Anno 2011 kann man den Eindruck gewinnen, sie wären recht lust- und planlos in die kahlen Bäumen gepfercht.

Loszulassen ist eine Kunst, die nur wenige können. Schiefelbein erfindet sich zudem regelmäßig neu. Ab Frühjahr darf er sich daher „tieeeef im Wehesten“ Grönemeyers„Boooochum“ annehmen. Ich wünsch’ ihm dabei allen Erfolg dieser Welt! Ich wünsch’ ihm dabei allen Erfolg dieser Welt!

„Zügig eine Nachfolgelösung suchen“ will nun Gothas OB. Indes, die Latte hängt hoch. „Gotha adelt …“ - in dem Falle auch und vor allem seinen Meister.

Ich finde es übrigens sensationell, dass die hiesigen Hoteliers sich der Marke bemächtigen. Ein wenig abgewandelt, prangt das Versprechen „Gotha adelt … seine Gäste!“, ergänzt um die Zeile “Keine Übernachtungssteuer!“, ab sofort auf jeder Geschäftspost der professionellen Teilzeit-Gastgeber. Diese klare Botschaft verstehen Reiseveranstalter, Firmen und auch Privatreisende, keine Frage! Gotha ist nun entlang der A 4 in Thüringen die einzige Stadt, die auf die miese Matratzen-Maut verzichtet.

Nicht meckern, machen. Das ist das Motto. Und wahrlich eine neue Qualität. Nach erfolgreicher Meuterei gegen Käpt’n Kreuch und seine Bettensteuer verzichten obendrein Neher, Seibicke, Döbbeler & Co. aufs Kielholen. Im Gegenteil - statt das Fell des Bären zu versaufen, reichen sie versöhnlich die Hand. Ihr Plan: Mit Stadt(verwaltung), den kulturellen Institutionen und Partnern, die den Fremden Verkehr – per Bus oder Bahn – anbieten können, attraktive Pakete schnüren. Als Touristen zahlen wir doch alle gern, wenn wir ehrlichen Mehrwert bekommen, oder?

Gothas gar nicht vergnatzte gewerbliche Gastgeber gehen damit gnädiger mit Kreuch um als seine Leibgardisten. Seit 1990 bin ich in hier. Ich habe seither aber noch nie erlebt, dass ein Bürgermeister oder ein Landrat – wer und wo auch immer das war! – von der eigenen Fraktion (zudem auch noch öffentlich!) im Stich gelassen wurde: Via „Thüringer Allgemeine“ und TLZ wuschen die Koalitionäre von SPD und Bündnis 90/Die Grünen ihre Hände in Unschuld. Den Steuer-Plan habe allein der Steuermann und seine Verwaltungs-Entourage ausgeheckt.

Ja, wahre Freunde erkennt man eben immer in der Not!
Oh, welch gelungenes Stichwort! So ging es mir nämlich auch mit einem Herrn Sch. aus Gotha. Der Bursche versteht sich beruflich wie privat aufs Verlegen. Professionell, was dieses Magazin betrifft. Im sonstigen Leben auch, denn da ist er häufiger am Suchen.

Nicht immer erfolgreich. Wohl deshalb entfiel ihm auch ein Deal, den wir hatten. Er tat deshalb öffentlich kund, dass ich jüngst 50 Jahre wurde, mithin die Halbzeit meines Lebens erreicht habe. Ich hingegen konnte Klappe und Tinte halten, schrieb kein Wort darüber, dass er – ebenfalls vor Kurzem – in den Hafen der Ehe eingelaufen war.

Aber zurück zu Mario Schiefelbein und seine Dreijahres-Pläne. Noch einen Vorteil erkenne ich – sie bewahren offensichtlich vor Betriebsblindheit und davor, sich an sich selbst zu berauschen.

Deshalb nehme ich mir auch ein Beispiel an ihm:  Dies ist seit 2002 die 100. Kolumne. Und deshalb hier definitiv Schluss!
Für dieses Jahr ...

Die Kolumne erscheint regelmäßig in der Gothaer Ausgabe von "Oscar am Freitag".

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NEUES VOM FALL DER DREI AUS JENA STAMMENDEN NAZI-TERRORISTEN

Verfassungsschutz sorgt für weitere negative Schlagzeilen

Der Verfassungsschutz war wesentlich besser über die Aktivitäten von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Untergrund informiert als bislang bekannt. Das berichtet SPIEGEL ONLINE heute auf seiner Internetseite.

In dem Bericht heißt es: "So hatten die Beamten schon im Frühjahr 1999 verlässliche Hinweise, dass sich das Trio in Chemnitz versteckt hielt. Sie wussten auch, dass es bewaffnete Überfälle plante. Das räumt das Bundesamt für Verfassungsschutz in einem amtlich geheimgehaltenen Untersuchungsbericht ein, der dem SPIEGEL vorliegt."

Dem Geheimbericht zufolge, der dem Hamburger Magazin vorliegt,  war der Verfassungsschutz den Neonazis mehrmals auf der Spur, versäumte es aber zuzugreifen. Bei den Ermittlern  "verdichteten sich spätestens seit Mitte März 1999 die Informationen, dass sich die Gesuchten im Raum Chemnitz aufhalten sollen", heißt es in dem Untersuchungsbericht nach Angaben von SPIEGEL ONLINE. Außerdem heißt es in dem Beitrag: "Die im Frühjahr 2000 gestartete "Operation Terzett" der Verfassungsschützer aus Thüringen und Sachsen führte die Fahnder sogar bis zu einer Wohnung in der Bernhardstraße in Chemnitz, in der zwei mutmaßliche Unterstützer wohnten und die Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe besuchten."

Aus dem Untersuchungsbericht geht nach Angaben von SPIEGEL ONLINE "auch hervor, dass die Verfassungsschützer schon früh Hinweise darauf hatten, dass das Trio im Untergrund kriminell aktiv war. Dabei belastet der Bericht den derzeit in Untersuchungshaft sitzenden Jenaer Rechtsextremisten Ralf Wohlleben schwer."


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THÜRINGER APOTHEKER LEISTEN SILVESTER UND NEUJAHR 2012 NOTDIENST

Notdienstapotheke über 22 8 33 finden

Thüringens Apotheker leisten auch an Silvester und Neujahr Notdienst. Die nächste Notdienstapotheke lässt sich über die bundeseinheitliche mobile Notdienstnummer 22 8 33 finden. Die Landesapothekerkammer weist deshalb auf den bundesweiten Service hin.

"Die nächstgelegene Notdienstapotheke lässt mithilfe der kostenlosen Festnetznummer 0800 00 22 8 33 finden. Zudem hängt in jedem Apothekenschaufenster eine Liste der nächsten dienstbereiten Apotheken mit den entsprechenden Kontaktdaten aus", berichtet Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen. Auch im Internet ist die nächste Notdienstapotheke sowohl über das Patienteninformationsportal www.aponet.de als auch dem Internetauftritt der Landesapothekerkammer unter www.lakt.de zu finden.

Per Handy kann man einfach die 22 8 33 anrufen, die Ansage des Notdienstes auswählen (oder tagsüber alle Apotheken in der Nähe), und die entsprechende Postleitzahl angeben (max. 69 Cent/Minute). Nach Ansage der vier nächstgelegenen Notdienstapotheken kann man sich zwei davon auch (gegen Gebühr) als SMS schicken lassen. Eine weitere Möglichkeit ist es, "apo" per SMS an die 22 8 33 zu schicken, dann eine zweite SMS mit der Postleitzahl des Standorts zu senden bzw. je nach Handytyp seine Zustimmung zur Lokalisierung zu geben (max. 69 Cent/SMS). Bei internetfähigen Handys lässt sich www.22833.mobi eingeben, für iPhones und Android-Handys eine passende "App" finden.

"Die Landesapothekerkammer Thüringen ist für die Einteilung der Apotheken in den Notdienstplan zuständig", berichtet Neidel. Nachts und feiertags sind bundesweit rund 2.000 Apotheken jederzeit dienstbereit. "In Thüringer versorgen rund 50 Apotheken die Patienten am Silvesterabend und an Neujahr", so der Apotheker. Mehr als 20.000 Patienten kommen jede Nacht in die Apotheken. Insgesamt werden mehr als sieben Millionen Arzneimittel pro Jahr außerhalb der regulären Öffnungszeiten an Patienten in Deutschland abgegeben. "Besonders wichtig ist der Nacht- und Notdienst für Kinder und ihre Eltern, was sich am überdurchschnittlichen Anteil der von Kinderärzten ausgestellten Rezepte ablesen lässt", so Neidel abschließend.

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Feuerwerk2

TÜV Thüringen rät: Vorsicht bei Umgang mit Feuerwerkskörpern / Hände weg von Feuerwerkskörpern ohne Zulassungszeichen / Blindgänger liegen lassen

Eltern haften für ihre Kinder: Böllern erst ab 18 erlaubt

Das Silvesterfeuerwerk ist für viele Hobbypyrotechniker unverzichtbar. Ob Böller, Kanonenschläge, Raketen oder Bengalisches Feuer, in der Silvesternacht werden Jahr für Jahr unzählige Feuerwerkskörper entzündet und das oftmals auch durch Jugendliche oder gar Kinder.

Was viele nicht wissen beziehungsweise in der Silvesternacht schnell vergessen, ist, dass Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 dem Sprengstoffgesetz unterliegen und nur von Personen über 18 Jahren entzündet werden dürfen. Auch der Erwerb dieser Böller ist ausschließlich Erwachsenen vorbehalten. Eltern sollten deshalb ein waches Auge auf ihre Sprösslinge werfen, im Schadenfall haften Eltern für ihre Kinder.

Oftmals endet das farbenfrohe Böllerereignis mit einem Besuch in der Unfallaufnahme. Leichtsinn beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern und unsachgemäßer Umgang führen leider immer wieder zu schweren Brandverletzungen, Knalltraumata oder irreparablen Augenverletzungen bis hin zu Wohnungs- oder Fahrzeugbränden. Gerade unter Alkoholeinfluss steigen Hemmschwelle und Unachtsamkeiten. Böller und Raketen besitzen eine nicht zu unterschätzende Sprengkraft. Sie erzeugen Temperaturen von bis zu 1 000 Grad Celsius und Schalldruckpegel bis 150 Dezibel. Das entspricht der Lautstärke eines Düsenflugzeuges aus einer Entfernung von 10 Metern. Die menschliche Schmerzgrenze liegt zwischen 120 und 140 Dezibel.

Klasse-2-Feuerwerkskörper dürfen in der Regel nur am 31.Dezember von 0 Uhr und am Neujahrstag bis 24 Uhr gezündet werden. Diese müssen die Identifikationsnummer der  Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) tragen. Sie beginnt mit der Abkürzung „BAM-“, „F2-“ für Feuerwerkskörper der Klasse 2 und anschließend einer 4-stelligen Nummer. Eine Einfuhr ausländischer Feuerwerkskörper nach Deutschland ist für Privatpersonen verboten und erfüllt den Straftatbestand. Aus gutem Grund, da diese im Zweifel nicht den europäischen Prüfnormen entsprechen und durch die BAM für den deutschen Markt nicht freigegeben sind.

TÜV Thüringen empfiehlt für ein sicheres Silvesterfeuerwerk:

– Nur Feuerwerkskörper mit aufgedruckter Prüfnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) kaufen. Finger weg von Böllern aus unbekannter Produktion ohne Zulassung.

– Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen nur Silvester und Neujahr gezündet werden, Erwerb und Verwendung nur von Personen über 18 Jahren. Ganzjährig dürfen die der Klasse 1, wie Wunderkerzen oder Knallerbsen, ab 12 Jahren benutzt werden.

–  Niemals an Feuerwerkskörpern herumbasteln oder gar selber bauen, Explosionsgefahr.

– Blindgänger liegen lassen und nicht versuchen, diese erneut zu zünden.

– Ausreichend Sicherheitsabstand zum Bodenfeuerwerk einhalten.

– Knallkörper oder Raketen niemals in Richtung von Menschen, Tieren, Autos oder Hauseingängen starten oder werfen.

– Raketen nur senkrecht aus sicheren Startvorrichtungen abfeuern, etwa einer leeren Flasche im Getränkekasten.

– Beim Abbrennen von Wunderkerzen empfiehlt es sich, gut zu lüften oder sie besser gleich im Freien abzubrennen. Sie enthalten verschiedene chemische Stoffe, die für Kleinkinder oder Asthmatiker gefährlich werden können.

– Feinstaubbelastung durch Feuerwerk kann bei längerer Qualmeinwirkung gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben.

– Für die meisten Tiere ist Silvesterfeuerwerk wegen des Lärms großer Stress. Sie sollten sie deshalb nicht allein lassen.

Der TÜV Thüringen wünscht einen guten und sicheren Rutsch ins Neue Jahr.

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DREI-KIRCHEN-NEUJAHRSLAUF DES SV GÜNTHERSLEBEN 1960

Anmeldungen sind ab sofort möglich

Zu Weihnachten und zwischen den Feiertagen zu viel gegessen, die Lieblingshose drückt und beim Treppensteigen müssen Sie nach jeder 3. Stufe Pause machen? Dann sind Sie genau richtig zum Drei Kirchen Neujahrslauf des SV Günthersleben 1960 e.V.

Unter der Schirmherrschaft der Bürgermeister von Günthersleben-Wechmar, Herrn Frank Ritter und dem Bürgermeister von Schwabhausen, Herr Olaf Jungklaus, findet diese erste Laufveranstaltung am 22. Januar 2012 zum 3. Mal statt.

Neben einen guten Gefühl ein paar Pfunde los geworden zu sein, unterstützen Sie mit Ihrem Start die Kirchen der einzelnen Orte. Folgende Strecken stehen für Interessierte zur Auswahl:

Bambinilauf bis 7 Jahre – 400m
Jedermannslauf – 800m
Hauptlauf – 10km
Nordic Walking- 8km

Start ist ab 10 Uhr. Anmeldungen können bis zum 16. Januar 2012 unterfolgender E-Mail bzw. Telefonnummer abgegeben werden:
info@sv-guenthersleben.de / 036256-20277. Die Startgebühr beträgt 3€.

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connyschranz

SONNABEND, 31. DEZEMBER 2011

Tagesdienst, aktueller Redakteur: Conny Schranz

Guten Tag, liebe Leser!

Was ist in diesem Jahr nicht alles gewählt worden ... Die Eisbeere zum Baum des Jahres, der Gartenrotschwanz zum Vogel des Jahres, die Moorlilie zur Blume des Jahres, der Luchs zum Tier des Jahres,  "Stresstest" zum Wort des Jahres und so weiter. Und wenn wir es geschafft haben sollten, mit unserer Jenaer Internetzeitung für Sie zur lokalen informationsplattform für aktuelle Nachrichten und Meldungen aus Ihrer Stadt und Region  des Jahres zu werden, würden wir uns sehr darüber freuen. Wir waren jedenfalls täglich darum bemüht, Sie mit den neuesten Infos zu versorgen. Und das wird sich auch 2012 nicht ändern. Im Gegenteil! Wir sind immer bemüht, besser zu werden.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu und rutschen Sie gut rein!

Conny Schranz

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connyschranz

SONNABEND, 31. DEZEMBER 2011

Tagesdienst, aktueller Redakteur: Conny Schranz

Guten Tag, liebe Leser!

Was ist in diesem Jahr nicht alles gewählt worden ... Die Eisbeere zum Baum des Jahres, der Gartenrotschwanz zum Vogel des Jahres, die Moorlilie zur Blume des Jahres, der Luchs zum Tier des Jahres,  "Stresstest" zum Wort des Jahres und so weiter. Und wenn wir es geschafft haben sollten, mit unserer Gothaer Internetzeitung für Sie zur lokalen informationsplattform für aktuelle Nachrichten und Meldungen aus Ihrer Stadt und Region  des Jahres zu werden, würden wir uns sehr darüber freuen. Wir waren jedenfalls täglich darum bemüht, Sie mit den neuesten Infos zu versorgen. Und das wird sich auch 2012 nicht ändern. Im Gegenteil! Wir sind immer bemüht, besser zu werden.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu und rutschen Sie gut rein!

Conny Schranz

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schneider

Wie der Schmalspecht Stefan Andreas zur Schneiderei kam

Das Gothaer Schneiderlein

Noch ist es ein Gehimtipp: Doch  das Gothaer Modelabel Schmalspecht könnte bald ein echter Verkaufsschlager werden.

Es ist angenehm warm. Die Regale an den Wänden sind bis zur Decke mit Stoffen,  Wolle und Nähzubehör bestückt. Und Stefan Andreas steht hinterm Ladentresen. Das Maßband lässig über die Schultern gelegt: „Kann es noch etwas sein?“ Der 30-Jährige spricht ruhig, die Stimme klingt sanft.

Keine Frage: Stefan Andreas ist ein zurückhaltender Typ, keiner der mit lauten Worten auf sich aufmerksam macht – und daher ist es vielleicht auch nicht verwunderlich, dass sich sein Modelabell „Schmalspecht“ gut getarnt in der „Masche“, dem heimelichen Fachgeschäft seiner Mutter befindet. Eine kleine aber feine Manukfaktur für alles aus Wolle, Garn und Textilien.

Andreas entwirft, schneidert und vertreibt vor allem Mützen.  Gut 200 der stylischen Kopfbedekungen hat  er in diesem Jahr bereits an Mann und Frau gebracht. Tendenz steigend.

Dabei kam der Modeschöpfer nur über Umwege zur Schneiderei. Der gelernte Rohrleitungsbauer im Tiefbau half Anfangs nur im Geschäft der Mutter aus, bis 2006 seine Schneiderlehre begann. Damals war er der einzige Mann in einer Klasse mit weiteren zwölf Frauen aus ganz Thüringen. Ein Jahrgang später entschieden sich nur noch drei Frauen für die Schneiderausbildung. Ein Handwerk, das vom Aussterben bedroht ist.

Nicht für den findigen Gothaer, der sich im August 2010 mit dem Label Schmalspecht selbständig machte und im Winter 2010/2011 mit seinen Mützen in Serie gegeangen ist. Das besondere hierbei: Die Farbauswahl kann individuell getroffen werden. Aber: Eines der guten Stücke kostet immerhin zwischen 19 und 49 Euro. „Klar kann im Ausland günstiger produziert werden“,  erklärt der Unternehmer. „Aber dass ist nicht mein Ziel. Ich will hier bleiben.“

Der Schneider nimmt eine der  Farbenfrohen Bedeckungen und zieht an einem Schild. Neben der mittleweile geschützten Marke Schmalspecht steht der Schriftzug „Handmade in Gotha“. Da hat mit Sicherheit kein chinesisches Kleinkind Hand angelegt.

Was ihn manchmal ein bisschen ärgert: „Keiner glaubt, dass ich die Mützen mache.“ Kürzlich auf dem Weihnachtsmarkt hat sich eine Frau beschwert, dass „ich einfach auf eingekaufte Ware mein Label nähe – und die Mützen teuer verkaufe.“

Leben kann er vom Verkauf der Mützen noch nicht: Schneideraufträge sind nach wie vor nötig: Zum Beispiel hat Schmalspecht auch das Gothaer Prinzenpaar der Faschingssaison 2011/2012 ausgestattet.
Der Name Schmalspecht hängt dem Modeschöpfer seit seinen ersten Besuchen im Fitnessstudio an. Jetzt trägt seine Firma diesen Namen – Stefan Andreas lässt keinen Zweifel, dass sein Unternehmen wachsen wird. Den nötigen Geschäftssinn hat  er schon vor Jahren bewiesen: Bereits vor seiner Lehrer, schneiderte Andreas bereits Aikido-Taschen, sogenannte Bokken, genäht, „Aikido“ darauf gestickt – und schließlich bei Ebay verkauft. 10 bis 15 Euro brachte eine Tasche damals. Doch das ist lange her. Mittlerweile ist mit Kendo 24, Europas führender Händler für Kendo-Ausrüstungen auf den Gothaer aufmerksam geworden. Das Unternehmen stattet unter anderem die deutsche und die schweizerische Kendo-Nationalmannschaft aus. Für ihn soll Stefan Andreas nun Taschen  produzieren.

Neben den Mützen arbeitet der Schmalspecht Chef-Designer derzeit an einer Hosenkollektion. Auch, wenn die Möglichkeiten auf dem Markt zu bestehen begrenzt sind.  Zu viele Anbieter, zu groß die konkurrenz. Dennoch: Drei Kunden tragen bereits Schmalspecht Jeans. Und:„Bisher kamen sie gut an!“ Seine Hosen sollen durch Qualität und langlebigkeit bestechen. „Stonewashed wird es bei mir nicht geben!“

Autor: David  Ortmann

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schiefelbein

Oscar-Gespräch mit dem Gothaer Stadtkulturdirektor Mario Schiefelbein

Mit lachendem und weinendem Auge

Zwischen Interview-Termin und Erscheinungsdatum von Oscar am Freitag lagen drei Wochen. Eine Zeit, in welche die Nachricht fiel, dass Mario Schiefelbein mit Ablauf seines dreijährigen Engagments als Kulturdirektor die Stadt Gotha verlassen wird. Schiefelbein übernimmt im März kommenden Jahres die Bochum Marketing GmbH. Grund genug, dem ersten Interview-Termin einen zweiten folgen zu lassen...

Herr Schiefelbein, warum flüchten Sie aus Gotha?
Flüchten? Quatsch! Ich erfülle meinen Arbeitsvertrag bis zur letzten Minute. Von einer Flucht kann keine Rede sein.

Nun gut, der Ruhrpott ist aber doch bei weitem nicht so schön wie der Thüringer Wald...
Aber in Bochum wartet eine neue und interessante Aufgabe auf mich. Als Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH übernehme ich eine Herausforderung in einer Großstadt mit 400.000 Einwohnern, 40.000 Studenten und 40 kulturellen Einrichtungen. Die Stadt Bochum innerhalb des Ruhrpotts im Wettbewerb mit den anderen Städten heraus zu heben, das reizt mich ungemein.

Gotha hatte keine Chance?
Nicht wirklich. Ich bin kein  Verwaltungsmensch, sondern wohl eher ein kreativer Kopf. Etwas aufzubauen, das liegt mir einfach näher. Natürlich hat dabei auch eine Rolle gespielt, dass ich ganz andere Möglichkeiten habe als in Gotha. Und dass ich große Möglichkeiten sehe, in Bochum auch etwas bewirken zu können. Aber Sie können mir glauben, ich werde mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen.

Warum?
Weil hier in den vergangenen zweieinhalb Jahren ein tolles Team zusammen gewachsen ist, mit dem ich auch eine Menge erreicht habe.

Also bereuen Sie das Engagement hier auch nicht?
Wieso sollte ich das? Im Gegentei: Ich habe hier in Gotha wertvolle Erfahrungen gemacht, die mich persönlich ebenso weiter gebracht haben. Meine Aufgabe als Stadtkulturdirektor – der Name sagt es ja schon – hat eben nicht nur mit Marketing, sondern ebenso mit Kultur zu tun. Und wenn ich im Frühjahr gehen werde, dann habe ich drei schöne, wertvolle und ereignisreiche Jahre hinter mir. Drei Jahre, die ich absolut nicht missen will.

Sie gehen nicht, weil es Zoff mit dem Oberbürgermeister gibt?
Ganz sicher nicht. Im Gegenteil: Knut Kreuch hat immer hinter und zu mir gestanden und unsere Arbeit unterstützt. Da gibt es überhaupt keinen Anlass zur Klage. Und ich glaube auch nicht, dass es umgekehrt so ist.

Wenn der OB von Ihnen spricht, nennt er sie häufig einen „kulturellen Wandervogel“...
...was gar nicht so abwegig ist. Denn in der Tat war ich bisher stets auf der Suche nach Herausforderungen, wenn meine wesentliche Arbeit getan war.

Und die in Gotha ist getan?
Nun, ich glaube – ganz subjektiv betrachtet natürlich – auf jeden Fall, dass ich hier mit Unterstützung meines Teams mehr erreicht habe als zuvor in Hameln. Und darauf bin ich stolz.

In Kürze: Nennen Sie die Ergebnisse?
1. Den Stadtmarketing-Masterplan zu schreiben und die ersten Ergebnisse zu erleben – das ist schon Klasse. Und das weiß ich auch zu schätzen.
2. Die Organisation des Thüringentages empfand ich als besonders toll. Diese Veranstaltung ist uns fantastisch gelungen – und zwar in einer Art und Weise, die wir selbst zuvor kaum für möglich gehalten haben. Das Konzept der KulTourStadt ging in dreifacher Hinsicht auf: räumlich, inhaltlich und finanziell!
3. Den Weg der Stadtmarke „Gotgha adelt“ bis zur nationalen Preisverleihung als „Stadtmarke des Jahres“ zu begleiten, das hat großen Spaß gemacht.
Und ein letzter Punkt: Die Installation des KunstHauses. Wir haben bewiesen, dass ein solches in Gotha klappt. Ca. 25.000 Besucher in diesem Jahr können sich absolut sehen lassen.

Und was hat nicht so geklappt, wie Sie sich das vorgestellt haben?
Stark verbesserungsfähig ist die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Einzelhandel. Das Engagement und die Zusammenarbeit mit den Einzelhandels- unternehmen lässt zu wünschen übrig. Es sind nur einige wenige – und immer die gleichen – die unsere Arbeit unterstützen. Das kannte ich so bisher nicht – und ich denke, daran wird auch mein Nachfolger zu knabbern haben. Ebenso wie an dem Umstand, dass sich die Wirtschaft in dieser Stadt – mit Ausnahme der Oettinger Brauerei – stark zurück hält.

Was wünschen Sie einem solchen?
Dass er  mit den vorhandenen Strukturen weiterarbeiten kann. Das Schlimmste wäre es aus meiner Sicht, wenn nun die vorhandene Konstellation in Frage gestellt würde und die Entwicklung in eine Art „Eigenbetrieb Kultur“ gehen würde.. Aber ich glaube auch, dass die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung verstanden haben, dass diese die richtige Konstellation ist.

Was können Sie aus Gotha für Ihre zukünftige Arbeit in Bochum nutzen?
Eine ganze Menge. Ein Sponsorenmanagement und eine Online-Redaktion zum Beispiel. Beides hat in Gotha durchaus geklappt.

Wir danken für das Gespräch.

Erschienen in der Gothaer Ausgabe des Lokalmagazins "Oscar am Freitag".

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VC GOTHA SIEGT ZUM JAHRESABSCHLUSS 3:0 gegen RWE VOLLEYS BOTTROP

Als Tabellensiebenter ins neue Jahr!

Zum Jahresabschluss waren die RWE Volleys beim VC Gotha zu Gast. Der Bottroper Volleyball Bundesligist wollte sich für die kämpferischen Leistungen der letzten Wochen belohnen und endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Doch Gotha konnte aus den letzten drei Spielen vier Punkte einfahren und war für die Partie am Freitagabend klar favorisiert.

Jörg Schulz, Trainer des VC Gotha, ging daher vor dem Spiel auch von einer klaren Favoritenstellung seines Teams aus: "Natürlich sind wir klarer Favorit und wollen dieses Spiel  auch für uns entscheiden!" Bottrops Trainer Dr. Igor Prielozny konnte die Reise nach Gotha aus familiären Gründen nicht mit antreten. Trotzdem hatte sich sein Team einiges vorgenommen und wollte dem Tabellenachten aus Thüringen alles abverlangen.

Den RWE Volleys gelang es zu Beginn das Spiel offen zu gestalten. Zwar lagen die Gastgeber permanent in Front, doch Bottrop ließ sich nicht abhängen, blieb dran und konnte zum 8:8 ausgleichen. Gotha gelang es dann dreimal in Serie zu punkten und sich einen Vorsprung zu erspielen (11:16). David Kampa und Co schafften den Anschluss nicht mehr und mussten sich mit 17:25 geschlagen geben.

Satz zwei startete für die RWE Volleys schlechter als der erste. Gotha konnte den Schwung mitnehmen und hatte gleich eine klare Führung inne (4:8). Die Bottroper konnten den Rückstand durch drei Punkte in Folge zwar verkürzen, die Gastgeber aus Thüringen blieben aber weiterhin klar vorn und baute den Vorsprung wieder aus (11:18). So erhöhte das Team von Trainer Jörg Schulz durch ein souveränes 18:25 auf 0:2.

Gotha war im dritten Durchgang von Anfang an voll im Spiel. Sofort lag man klar in Führung und marschierte dem Sieg entgegen (3:8). Auch im Mittelteil des Satzes konnten die RWE Volleys den Rückstand nicht verkleinern. Zur zweiten technischen Auszeit lag Bottrop mit 9:16 zurück. Letztlich ging auch der dritte Satz klar und deutlich mit 17:25 an die Gastgeber.

"Gotha hat uns stark unter Druck gesetzt und sehr gut gespielt. Wir konnten phasenweise gut mithalten, für mehr hat es heute leider nicht gereicht. Raphael Möllers hat sich gut eingefügt über Außen und auch auf Diagonal. Glückwunsch an Felix Ahr, der vor einem Monat noch in der Verbandsliga gespielt hat und heute zum besten Spieler gewählt wurde.", meinte Co-Trainer Marco Donat, der Dr. Igor Prielozny vertrat, nach dem Spiel. Jörg Schulz, Trainer des VC Gotha, war mit dem Sieg seiner Mannschaft sichtlich zufrieden.

Was auch kein Wunder ist, denn damit geht seine Mannschaft als Tabellensiebenter ins neue Jahr (10:14 Punkte). Zur Erinnerung: Platz 8 reicht für das große Saison-Ziel, das Erreichen der Playoffs. Sportlich sind die Gothaer also im grünen Bereich.

Gotha spielte mit:

3 HERRMANN MARCEL
4 DEVANY VINCE
6 HäHNER SEBASTIAN
7 HOBOTH ÁKOS
8 HILMAN ARIEL
9 ROST SANTINO
10 KELLERMANN SVEN
11 ANDREI MICHAEL
12 KNEUBUHL ISAAC
17 RATAJCZAK JACEK


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maikschulz

FREITAG, 30. DEZEMBER 2011

Tagesdienst, aktueller Redakteur: Maik Schulz

So, liebe Leser.

Dieses Jahr ist fast schon Geschichte. Morgen übernimmt die Kollegin Schranz noch einmal den Tagesdienst. Allerdings wage ich zu behaupten, dass es in der Jenaer Internetzeitung morgen kaum etwas zu berichten gibt. Denn wir alle konzentrieren uns ja auf die Feier zum Jahreswechsel :-).

Da wird wohl nur der Polizeibericht in die Redaktion "flattern" - per E-Mail natürlich :-). Und da hoffe ich doch, dass in diesem nix drin steht, also alles nett, ruhig und friedlich bleibt.

Also: Kommen Sie gut durch das Restjahr – es ist ja nun wirklich bald vorbei.

In diesem Sinne: bis morgen!

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maikschulz

FREITAG, 30. DEZEMBER 2011

Tagesdienst, aktueller Redakteur: Maik Schulz

So, liebe Leser.

Dieses Jahr ist fast schon Geschichte. Morgen übernimmt die Kollegin Schranz noch einmal den Tagesdienst. Allerdings wage ich zu behaupten, dass es in der Gothaer Internetzeitung morgen kaum etwas zu berichten gibt. Denn wir alle konzentrieren uns ja auf die Feier zum Jahreswechsel :-).

Da wird wohl nur der Polizeibericht in die Redaktion "flattern" - per E-Mail natürlich :-). Und da hoffe ich doch, dass in diesem nix drin steht, also alles nett, ruhig und friedlich bleibt.

Also: Kommen Sie gut durch das Restjahr – es ist ja nun wirklich bald vorbei.

In diesem Sinne: bis morgen!

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AUS DEM GOTHAER POLIZEIBERICHT

Von rabiaten Dieben und Alkoholfahrten

Rabiater Dieb

Gotha. Zwei Flakons Parfum im Gesamtwert von 79,00 Euro klaute ein 18-Jähriger am Donnerstagnachmittag im Kaufhaus in der Erfurter Straße. Ein Detektiv beobachtete den Diebstahl und forderte den jungen Mann auf, mit ins Büro zu kommen. Der 18-Jährige dachte nicht daran, er wehrte sich und schupste den Detektiv. Bei der Rangelei mit dem Detektiv wurde auch dessen Hose beschädigt. Die Polizeibeamten stellten die Personalien des jungen Mannes fest. Gegen ihn wird nun wegen Räuberischen Diebstahls ermittelt.

Wartehäuschen beschädigt

Gotha. In der Nacht vom 1. zum 2. Weihnachtsfeiertag wurde das Häuschen der Bushaltestelle in der Oststraße Höhe Hausnummer 1 von Unbekannt mit Steinen bombardiert. Eine große Glasscheibe ist komplett zersplittert, in einer Kunststoffscheibe entstand ein Loch. Sachschaden ca. 1000 Euro. Wer kann hierzu Angaben machen? Polizei Gotha, Tel. 03621/781124.

Fahrfehler

Ohrdruf. Beim Abbiegen nach rechts von der Thomas-Müntzer-Straße in die Crawinkler Straße kam am Donnerstag, gegen 16.15 Uhr, die 50-jährige Fahrerin eines Renault zu weit nach rechts und prallte gegen einen dort stehenden Lkw. Der Pkw fuhr in den Unterfahrschutz des Lkw. Sachschaden ca. 4000 Euro.


Ohne Führerschein

Gotha. Ein grüner VW Scirocco erregte am Donnerstagabend in der Gartenstraße das Interesse zweier Polizisten. Das Fahrzeug wurde angehalten und der Fahrer, ein 22-Jähriger aus Gotha, kontrolliert. Er konnte keinen Führerschein vorweisen, räumte aber gleich ein, ein solches Dokument gar nicht zu besitzen. Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde erstattet.

Unter Alkohol

Tambach-Dietharz. Auf dem Weg nach Hause war am Donnerstag, gegen 22.30 Uhr, ein 53-jähriger Mitsubishi-Fahrer. Die Fahrt nach Hause wurde von einer Polizeikontrolle unterbrochen und der Fahrer einem Atemalkoholtest unterzogen. Das Gerät zeigte 1,26 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

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WAS DIE POLIZEI SONST NOCH NOTIERTE

Räuberische Erpressung in Gotha

Zu einer räuberischen Erpressung kam es am Donnerstag, dem 29.12.2011 in einem REWE – Markt in Gotha, Waltershäuser Straße.

Gegen 7:05 Uhr wurde eine 54-jährige Verkäuferin durch eine männliche Person unter Vorhalten eines Schraubendrehers und der Forderung nach Geld bedroht. Unter Mitnahme einer geringen Menge Geldes wurde der Täter kurze Zeit später flüchtig.


Der flüchtige Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
•    etwa 20 bis 25 Jahre alt
•    ca. 1,70 bis 1,75 m groß, schlank
•    schwarzer Anorak, dunkle Hose, Handschuhe
Bei der Tatausführung trug der Täter eine „Scream-Maske“ mit übergezogener Kapuze.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll diese Person bereits einige Tage zuvor im Nahbereich des REWE-Marktes gesehen worden sein.

Wer kennt diese Person oder weiß, wer mit solch einer Maske zur Tatzeit oder auch Tage zuvor unterwegs war?
Hinweise zur Aufklärung der Straftat bitte an die Kripo Gotha, Tel: 03621/781424 oder jede andere Polizeidienststelle.


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DER ETWAS ANDERE JAHRESRÜCKBLICK 2011 DER POLIZEI-INSPEKTION GOTHA

Mit Messer und Gabel, Schnapsleichen und die menschliche Entwicklungsgeschichte

Lagebesprechungen

Stets um Sachlichkeit bemüht finden die täglichen Lagebesprechungen statt. Der PI-Leiter lässt sich von seinen Mitarbeitern über die Ereignisse der letzten 24 Stunden informieren. Doch auch die nüchternste Information kann herzhaftes Lachen verursachen. Wild und die Unfälle mit ihnen sind fast täglich Thema. Ein Kollege erklärte trocken, es habe „fünfmal mit Wild gerumpelt“. Als die Einrichtung des Duftzaunes entlang der B 88 zwischen Ohrdruf und Crawinkel erörtert wurde, fragte der damalige PI-Leiter nach der Wirkungsweise des Duftzaunes. „Bleiben die Viecher weinend im Wald weil sie sich nicht mehr drüber trauen?“ In der Nähe von Hörselgau stand im Sommer ein Hochsitz in Flammen, ein junger Polizeikommissar mutmaßte zur Brandursache die „Wildsau hat sich zu doll gerieben“. Als sich mehrere Kinder auf dem Dach eines Garagenkomplexes Äpfel auf Passanten werfend aufhielten, bewies ein Kollege Obstsortenkenntnis. Mit einem gewissen Schmunzeln in den Augen „es waren Granatäpfel“ kommentierte er den Streich, der als Körperverletzung in die polizeiliche Statistik Eingang fand. Skurril war das Tun eines jungen Mannes, der eine hübsche Frau mit nackten Armen auf einem Werbeplakat streichelte. Nüchtern wurde dieses Verhalten in die Rubrik „Fetisch“ einsortiert.

Fast schon Verständnis für das Vorhandensein einer hohen Barschaft in einem Pkw hatte ein Kollege bei der Besprechung eines Autoaufbruchs. Es fehlte die Geldbörse, in der sich 1000 Euro befunden haben sollen. Der Kollege meinte, bei den Spritpreisen heutzutage müsse man immer genug Geld dabei haben. Betrunkene gehören auch zum täglichen Geschäft der Beamten, die Sorge um diese Menschen wird in den Einsatzmeldungen notiert. Sachlich erläuterte der Kollege, dass die Beamten die „Lauffähigkeit der Person festgestellt und ihn nach Hause geschickt haben.“

Polizeiliche Einsätze

Das Jahr 2011 hatte zu Beginn reichlich Schnee zu bieten. Genug Schnee, um in Wandersleben einen Pkw damit zuzuschaufeln. Zu allem Unglück wurden die dafür notwendigen Gerätschaften, zwei Schneeschieber und ein Besen, vom Grundstück des Pkw-Eigentümers geklaut.

Sexuellen Hintergrund hatte der Einsatz wegen Ruhestörung in einer kalten Februarnacht. Laute Musik war der Einsatzgrund. Die für den Krawall verantwortliche junge Dame hatte Vorsorge getroffen, damit die Nachbarschaft von ihrem lauten Liebesspiel nichts mitbekommt. Eine Leiche in einem Hauseingang wurde der Polizei gemeldet, selbige konnte jedoch trotz intensiver Suche nicht gefunden werden. Aufgrund der Örtlichkeit vermuteten die Beamten, dass es sich um eine „Schnapsleiche“ gehandelt haben könnte, die inzwischen wieder zu sich gekommen und von dannen getrottet ist. Kurz vor dem Zustand „Schnapsleiche“ war in Ohrdruf ein Mann, den Polizeibeamte Nachts aufgesammelt haben. Die Ehefrau wurde angerufen, die zusicherte, ihr „Prachtstück“ abzuholen. Wenig später erschien sie in der angegeben Straße und nahm ihren inzwischen in ein „Häufchen Elend“ verwandelten Mann in Empfang.

Besitzt man ein Prepaid-Handy, sollte man immer für genug Guthaben auf der Karte sorgen. Sonst ergeht es einem ähnlich wie der jungen Frau, die in einem Aufzug stecken geblieben ist. Ihr Guthaben war aufgebraucht und so blieb ihr nur, den Polizeinotruf zu wählen, damit die Telefonnummer, die im Aufzug angebracht ist, angerufen wird.

Immer wieder gerne helfen Polizeibeamte beim Suchen nach verlegten Gegenständen. Eine Tochter sorgte sich um ihre Mutter, sie sei telefonisch nicht erreichbar. Die Beamten fuhren zur Wohnung der Mutter, der es blendend ging. Sie hatte lediglich ihr Telefon verlegt und konnte es nicht finden. Die Beamten stellten ihre wertvolle Dienstzeit der Frau zur Verfügung, suchten nach dem überaus wichtigen Kommunikationsmittel und fanden es auch. Nach einem vermeintlich gestohlenen Elektrofahrzeug suchten die Beamten in Friedrichroda. Der betagte Nutzer des Fahrzeuges erinnerte sich nur nicht mehr, wo er seinen „Roadrunner“ abgestellt hatte. An alte Zeiten der Mangelwirtschaft erinnerte der Einsatz, den zwei junge Beamte in Tambach-Dietharz zu absolvieren hatten. Bei frostigen Temperaturen hielt sich um Mitternacht ein stark angetrunkener Mann im Eingangsbereich eines Einkaufsmarktes auf. Nach dem Grund seines Hierseins befragt, erläuterte er den unwissenden Beamten, er wolle morgens der Erste sein, wenn der Markt öffnet. Alle Überzeugungsarbeit prallte an dem sturen Mann ab: er blieb. Was er kaufen wollte, wollte er auch nicht verraten. .

Nach dem Motto ganz oder gar nicht handelte in einer lauen Maiennacht ein Mann in Tambach-Dietharz, der auf einer Parkbank sitzend gefunden wurde. Er erläuterte den Beamten, er hatte Zoff mit seiner Lebensgefährtin, die ihn aus der Wohnung geworfen habe. Als die Frau befragt wurde, deutete sich eine fehlgeleitete Kommunikation an. Sie forderte ihren Liebsten lediglich auf, das Wohnzimmer zu verlassen und in die Küche zu gehen. Die Versöhnung der beiden fand unter den Augen der Beamten statt.

Hungrig blieben Jugendliche in einem Waldstück bei Waltershausen. Die menschliche Entwicklungsgeschichte muss an ihnen abgeprallt sein. Über die Fähigkeit des Feuermachens verfügte keiner von den jungen Leuten, die mit knurrenden Mägen auf den Grill starrten, auf dem rohe Bratwürste lagen, nur ohne notwendiges Feuer. Gut so, denn das Feuer musste ja nicht mehr gelöscht werden, denn an diesem Ort ist Grillen verboten.

Zur Arbeit der Polizei gehört auch der Kontakt mit der Feuerwehr. Eine besonders erwähnenswerte Episode spielte sich in einem kleinen Ort im Landkreis ab. Dort suchten Beamte nach einer bestimmten Adresse und entdeckten dabei zufällig einen brennenden Haufen Laub und Baumschnitt. Die Beamten wollten das Feuer mit einem Eimer Wasser löschen und klingelten an den Häusern in der Umgebung: die Türen blieben zu. Also wurde die Rettungsleitstelle informiert, damit die Feuerwehr ausrückt, in diesem Fall die Freiwillige Feuerwehr. Die Alarmierung passierte auch über die örtliche Sirene. Und siehe da: die zuvor verschlossenen Türen öffneten sich, Männer kamen heraus, stiegen in ihre privaten Autos, um zum Feuerwehrgerätehaus zu fahren. Sie kehrten nur wenig später in voller Schutzausrüstung zu ihrer Wohnanschrift zurück. Der Laubhaufen wurde nun fachgerecht gelöscht.

Eine Feuerwehrsirene konnte in einem anderen Fall einen alkoholisierten Mann von einem Dach herunterlocken. Zuvor hatte er einen heftigen und handfesten Streit mit seiner Freundin, er ging dem Streit aus dem Weg, in dem er einfach ging. Da die Geschlagene Anzeige erstatten wollte, kam die Polizei. Der Betrunkene war inzwischen auf das Dach des zweistöckigen Wohnhauses gestiegen und verweigerte ein Gespräch mit den Beamten. Dort oben konnte er nicht bleiben, also wurde die Feuerwehr verständigt, die örtliche Sirene in Betrieb genommen. Das veranlasste den Mann selbst vom Dach zu steigen, ihm war es zu peinlich, das Dach über die Drehleiter wieder zu verlassen.

Als untauglicher Versuch wurde der gescheiterte Einbruch in eine Gartenlaube einklassifiziert. Der Täter holte aus dem Geräteschuppen Messer und Gabel und versuchte damit, die Gartenlaubentür zu öffnen. Folgerichtig hat der polizeiliche Eintrag in der Einsatzmeldung die Überschrift „Einbruch mit Messer und Gabel“.

In Akten geblättert

Die Staatsanwaltschaft bekommt die polizeilichen Ermittlungsakten auf den Tisch. Dazu gehören auch Unfallfluchten, die mitunter an die Polizei zurückgegeben werden. Zumeist sind es geklärte Fälle, in denen gegen den Verursacher kein Strafverfahren geführt wird, sondern ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden soll. An die ermittelnde Beamtin ging mit diesem Ziel ein solches Verfahren zurück mit der Begründung, der Sachschaden sei gering und wegen des hohen Alters des Beschuldigten sei die Durchführung des Bußgeldverfahrens Strafe genug. Dummerweise hatte der zuständige Staatsanwalt vor der Rückgabe den Aktenvermerk der Beamtin nicht aufmerksam gelesen. Darin stand, dass der Beschuldigte inzwischen verstorben ist.

Verwirrend war die Zeugenbefragung in einem Fall von häuslicher Gewalt Der Zeuge erklärte, er sei nicht in der Wohnung des Täters gewesen, er wisse nicht, wo er wohnt. Der Täter habe ihn geschlagen. Die Gedächtnislücke erklärte sich mit einem Atemalkoholwert von 3,7 Promille zum Tatzeitpunkt.

Klare Vorstellungen zum Zweck der Anzeige gegen ihren Ehemann hatte eine Frau in der polizeilich dokumentierten Vernehmung, „dass ihm entweder geholfen wird oder er ins Gefängnis kommt.“

Unappetitlich las sich ein Unfallbericht zu einem Wildunfall. Ein Reh war mit einem Auto zusammengeprallt und sei in Stücke gerissen worden. „Der Rest kommt im Straßengraben zur Ruhe“.

Zur Ruhe kommen wird die Polizei wohl nie, es wird auch 2012 immer genug Anlässe geben, die einen Einsatz notwendig machen. Und damit hoffentlich auch genug Material, das sich für den Jahresrückblick 2012 verwenden lässt.

Die Polizeiinspektion Gotha wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und des Landkreises Gotha eine schöne Silvesterfeier und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Karin Köhler

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UNTERNEHMEN UND DAS GEMEINWOHL

Soziologen hinterfragen die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

Kommt sie oder kommt sie nicht? Und welche Folgen hätte sie? Die „Frauenquote“ in deutschen Unternehmen ist umstritten: Während die einen mit Verweis auf erfolgreiche Modelle in Skandinavien oder anderen europäischen Ländern eine feste Quote von Frauen in den Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen fordern, lehnen andere – darunter viele Frauen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel – vorgegebene Quoten ab. Sie setzen stattdessen auf das freiwillige Engagement von Unternehmen, mehr Frauen Chancen in Führungspositionen einzuräumen.

Wie gesamtgesellschaftliche Ziele, etwa die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen oder die Eindämmung des globalen Klimawandels, ihren Weg in Unternehmen finden und dort verarbeitet werden, das wollen Soziologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt genauer untersuchen. Das Team um Juniorprofessorin Dr. Stefanie Hiß hat gerade ein neues Forschungsprojekt zur „Institutionalisierung von Gemeinwohlinteressen in Unternehmen“ gestartet. Das Projekt wird von der Universität Jena im Rahmen des Programms „ProChance 2010“ mit einer halben Wissenschaftlerstelle und Sachmitteln gefördert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. „Uns interessiert die Frage, welchen Beitrag Unternehmen zum Gemeinwohl leisten und wie sie Gemeinwohlinteressen institutionalisieren“, erläutert Projektleiterin Stefanie Hiß.

„Welchen Effekt Unternehmen für das Gemeinwohl haben, das fragen die Wirtschaftswissenschaften und die Soziologie schon seit langem“, weiß die Juniorprofessorin für Wirtschaftssoziologie und Soziologie der Finanzmärkte. Bereits im 18. Jahrhundert habe der schottische Moralphilosoph Adam Smith in seiner Abhandlung über den „Wohlstand der Nationen“ eine Antwort auf diese Frage gegeben: Smith sagt, dass die individuelle Nutzenverfolgung über die „unsichtbare Hand das Marktes“ zu einer Mehrung des kollektiven Wohlstands und damit automatisch zu mehr Gemeinwohl führe. „Eigennutz und Egoismus, wie sie Unternehmen verkörpern, kommen damit allen zugute“, so Prof. Hiß. Unter dem Eindruck der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise gerate diese Einsicht jedoch zunehmend in die Kritik. „Unternehmen produzieren nicht nur Wohlstand, sondern auch hohe Kosten, die sie beispielsweise in Form von Bankenrettungspaketen den Steuerzahlern aufbürden.“ Profite verbleiben im Unternehmen oder werden an die Anteilseigner ausgeschüttet, während die Kosten die Allgemeinheit trägt – so die Kritik.

In ihrem neuen Projekt wollen die Jenaer Soziologen am Beispiel des Klimawandels und der Frage der Geschlechtergerechtigkeit danach fragen, wie Gemeinwohlinteressen von profitorientiert wirtschaftenden Unternehmen aufgegriffen und in der Organisation und Unternehmenspraxis umgesetzt werden. Dazu führen sie Intensivfallstudien durch, bei denen sie Unternehmen unterschiedlicher Größe aus Deutschland und den USA miteinander vergleichen. Bisher gehen die Jenaer Soziologen davon aus, dass die Institutionalisierung von Gemeinwohlinteressen sowohl von der Verfasstheit und Größe des Unternehmens abhängig ist sowie davon, in welches Kapitalismusmodell das Unternehmen eingebettet ist.

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Tipps und Tricks der Agentur für Arbeit zum Thema „Richtig bewerben“

Die Berufsberatung rät: Online zum Ausbildungsplatz!

Immer häufiger gehen die Firmen dazu über, ihr Bewerbungsverfahren online zu stellen. Das beschleunigt den Prozess und verringert den Aufwand beträchtlich. Auch für den Bewerber ist dieses Verfahren deutlich effektiver und kostensparender.

So entfallen z.B.  Material- und Portokosten für die Erstellung und den Versand von Bewerbungsmappen. Einmal eingescannt, können das Schulzeugnis, Beurteilungen, Praktikumsnachweise etc. beliebig oft für Bewerbungen genutzt werden. Jedoch ist hier unbedingt ein Format zu
wählen, welches die Datenmenge vernünftig begrenzt.

Auf Online-Bewerbungen erhält der Absender in fast allen Fällen umgehend eine E-Mail zur Eingangsbestätigung. So besteht Gewissheit, dass die Bewerbung auch den Adressaten erreicht hat. Doch schon hier lauert die erste Stolperfalle „Partygott@.... „ und Co. sollten dort bleiben, wo sie hingehören, nämlich im Privaten.

Eine Online-Bewerbung muss, wie jede andere Bewerbung auch, gut vorbereitet werden. Guter Ausdruck, klarer Satzbau und fehlerfreie Orthografie sind oft die Türöffner zum  Vorstellungsgespräch. Smileys und andere beliebte Chat-Symbole sollte tunlichst  vermieden werden. Anschreiben oder Begründungen zur Bewerbung müssen kurz und aussagekräftig gefasst sein. Neben der Darstellung der eigenen Stärken und Interessen, muss erkennbar sein, dass man sich speziell mit dem Unternehmen und dem gewünschten Ausbildungsberuf beschäftigt hat.

Weitere Tipps rund um das Thema Bewerbung erhalten Jugendliche jederzeit in einem persönlichen Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit in Gotha.

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Tipps und Tricks der Agentur für Arbeit Jena zum Thema „Richtig bewerben“

Die Berufsberatung rät: Online zum Ausbildungsplatz!

Immer häufiger gehen die Firmen dazu über, ihr Bewerbungsverfahren online zu stellen. Das beschleunigt den Prozess und verringert den Aufwand beträchtlich. Auch für den Bewerber ist dieses Verfahren deutlich effektiver und kostensparender.

So entfallen z.B.  Material- und Portokosten für die Erstellung und den Versand von Bewerbungsmappen. Einmal eingescannt, können das Schulzeugnis, Beurteilungen, Praktikumsnachweise etc. beliebig oft für Bewerbungen genutzt werden. Jedoch ist hier unbedingt ein Format zu
wählen, welches die Datenmenge vernünftig begrenzt.

Auf Online-Bewerbungen erhält der Absender in fast allen Fällen umgehend eine E-Mail zur Eingangsbestätigung. So besteht Gewissheit, dass die Bewerbung auch den Adressaten erreicht hat. Doch schon hier lauert die erste Stolperfalle „Partygott@.... „ und Co. sollten dort bleiben, wo sie hingehören, nämlich im Privaten.

Eine Online-Bewerbung muss, wie jede andere Bewerbung auch, gut vorbereitet werden. Guter Ausdruck, klarer Satzbau und fehlerfreie Orthografie sind oft die Türöffner zum  Vorstellungsgespräch. Smileys und andere beliebte Chat-Symbole sollte tunlichst  vermieden werden. Anschreiben oder Begründungen zur Bewerbung müssen kurz und aussagekräftig gefasst sein. Neben der Darstellung der eigenen Stärken und Interessen, muss erkennbar sein, dass man sich speziell mit dem Unternehmen und dem gewünschten Ausbildungsberuf beschäftigt hat.

Weitere Tipps rund um das Thema Bewerbung erhalten Jugendliche jederzeit in einem persönlichen Beratungsgespräch oder auch zum „Tag der offenen Tür des Berufsinformationszentrums und der Berufsberatung!“  am 28.1.2012 von 10:00 bis 13:00 Uhr in der  Agentur für Arbeit Jena, Stadtrodaer Straße 1.

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AUS DEM JENAER POLIZEIBERICHT

67-Jähriger ist Fleppe los…

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs muss sich nun ein 67-jähriger Dacia Fahrer verantworten.

Dieser befuhr am 29.12.11, gegen 20:30 Uhr,  die Löbstedter Straße in Richtung der Kreuzung Am Anger. Als er kurz vor der Eisenbahnunterführung von der rechten Fahrbahnspur auf die linke wechseln wollte, übersah er einen neben ihn fahrenden 56-jährigen Audi Fahrer, woraufhin es zur Kollision beider Fahrzeuge kam.

Während der Unfallaufnahme nahmen die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Unfallverursacher wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille. Es entstand Sachschaden von ca. 1000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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KLEINKIND

MEHRGENERATIONENHAUS BIETET NEUE KURSE AN

Achtung! Wieder neue PEKiP-Kurse im Gothaer Mehrgenerationenhaus ab Januar 2011

Mit der Geburt eines Babys beginnt eine spannende Zeit. Die Kleinen entdecken ihre Welt und lernen gerade im ersten Lebensjahr soviel wie zu keinem anderen Zeitpunkt in ihrem Leben. Im Mehrgenerationenhaus des Kinderclubs e.V. können Eltern mit Babys in kleinen Gruppen eine wunderbare Zeit miteinander erleben!

Ihre Entwicklung gemeinsam zu beobachten, ihre Neugier und ihren Bewegungsdrang zu unterstützen und ihnen erste Kontakte mit Gleichaltrigen zu ermöglichen, sich aber auch über Fragen und Unsicherheiten auszutauschen - dazu laden wir herzlich ein! Anmeldungen bitte unter 03621-301004!

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SAMSTAG, 19.05.2012
Termine

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