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Archiv für Februar 2012

PIRANHAS AUF DER WELLE DES ERFOLGES

Gothaer Basketball-Nachwuchs erfolgreich

Riesigen Einsatz zeigten die kleinsten Korbjäger von Basketball in Gotha e.V. am vergangenen Wochenende: und zwar mit großem Erfolg. So sicherten sich die BiG Piranhas am Samstag den zweiten Platz beim mitteldeutschen Turnier der U10 in Gotha. Tags darauf bestimmten sie dann beim Spielfest der Ladybaskets Jena das Geschehen.

Beim Heimspiel-Turnier erwischten die Gothaer einen Auftakt nach Maß. Gleich im ersten Spiel triumphierten sie gegen das Team des BV 99 Chemnitz mit 60:38 (31:16). Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (10:10) konnten sich die Gastgeber bis zur Pause deutlich absetzen. Diesen Vorsprung bauten sie nach dem Seitenwechsel weiter aus.

Ausschlaggebend für den Sieg war ein sehr gutes und konzentriertes Teamplay: sowohl in der Defense als auch in der Offense.
Obwohl die BiG-Kinder im Spiel gegen den Mitteldeutschen BC beinahe nahtlos an diese starke Leistung anknüpfen konnten, kassierten sie am Ende mit 52:84 (28:38) eine Niederlage. Allerdings täuscht der klare Endstand etwas über den Spielverlauf hinweg. Denn die Gothaer boten dem favorisierten MBC sehr gut Paroli und hielten die Partie lange offen.

So führten die Gäste aus Sachsen-Anhalt zu Beginn des dritten Viertels lediglich mit sieben Punkten. Unterschiede wurden erst deutlich, als die BiG-Trainer nach dem Seitenwechsel auch den jüngeren Spielern, die noch nicht so lange am Ball sind, Einsatzzeit gaben. In dieser Phase spielte der MBC seine Vorteile in Sachen „Erfahrung“ gut aus und gewann am Ende verdient. Dennoch gab’s für die Piranhas ein dickes Lob von Trainerin Yvonne Schäfer und auch vom MBC-Coach.

Top-Scorer der Gothaer in beiden Samstagspielen war Kevin Kollmar, der sowohl gegen den BV 99 Chemnitz als auch gegen den MBC 23 Punkte markierte.

Tags darauf in Jena waren dann sechs Spieler am Start, die bereits am Samstag großen Einsatz zeigten, und  mit ihnen acht BiG-Neulinge. Auch für sie stand beim U10-Spielfest zunächst ein Kreistraining mit neun Stationen auf dem Programm, bei dem das DBB-Sportabzeichen in Silber oder Bronze abgelegt werden konnte. Anschließend folgte für alle ein Athletik-Test, ehe es ans Spielen ging. Während die Neulinge in gemischten Mannschaften Turmball spielten und dabei sehr viel Spaß hatten, absolvierten die Piranhas drei Partien: Sowohl gegen Erfurt als auch gegen Eisenach und Jena behielten sie die Oberhand. Maßgeblichen Anteil an diesen Erfolgen hatte auch Trainer Dirk Kollmar, der das Team an diesem Tag betreute und sehr gut motivierte.

Für die BiG Piranhas in Gotha am Ball: Kevin Kollmar (23 gegen Chemnitz / 23 gegen MBC), Paul Schierhorn (14 / 19), Lukas Ludwig (6 / 0), Dominykas Pleta (6 / 2), Robin Elmrich  (4 / 0), Jan Hirschberg (3 / 0), Moritz Arpasi (2 / 0), Magnus Hüller (2 / 0), Konrad Lind, (0 / 0), Moritz Hausotte (0 / 3)

Endstand Mitteldeutsches Turnier
1.     Mitteldeutscher BC
2.     BiG Piranhas
3.     BV 99 Chemnitz

Für die BiG Piranhas in Jena erfolgreich: Kevin Kollmar, Moritz Hausotte, Lukas Ludwig, Magnus Hüller, Jan Hirschberg, Dominykas Pleta, Judy-Lee Krasemann, Antonia Schmidt, Fabienne Schuchardt, Titziano Patermo, Julius Rienecker, Leander Krug, Fabian Rich, Christian Bernada.

Quelle: www.big-gotha.de


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UNION STARTET MIT SCHWUNG IN DEN HIESIGEN WAHLKAMPF

Wahlkampfauftakt mit Ministerpräsidentin Lieberknecht

Am kommenden Freitag, den 9. März eröffnet der CDU Kreisverband Gotha offiziell den Wahlkampf. Zur Wahlkampfauftaktveranstaltung wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) in die Kreisstadt Gotha kommen.

Seit Oktober laufen in der Gothaer Parteizentrale der Union die Vorbereitungen für den Wahlkampf. Die Kandidaten und das Konzept stehen. Insgesamt neun Wahlen werden am 22. April im Landkreis abgehalten, bei acht der neun Wahlen tritt die CDU mit Kandidaten an.

Nun soll am 9. März der angemessene Auftakt für den Wahlkampf erfolgen. Alle CDU Kandidaten und die Thüringer Ministerpräsidentin werden daran teilnehmen. Um 16 Uhr beginnt die Tour mit einer nicht-öffentlichen Runde der Kandidaten mit der Thüringer Landesmutter. Im Anschluss daran wird eine Pressekonferenz abgehalten. Gegen 17.45 Uhr wird ein Riesen-Plakat mit allen Kandidaten enthüllt. Im Foyer der Firma KMD Naturstein findet dann um 18 Uhr der offizielle Auftakt statt. Hier wird Christine Lieberknecht, Landrat Konrad Gießmann und OB-Kandidat Matthias Kaiser ihre Ziele definieren und schwungvoll den Wahlkampf einläuten. Zu der offiziellen Wahlkampfauftaktveranstaltung sind ab 17.30 Uhr alle interessierten Bürger in die Südstraße 15, Gotha, eingeladen.

Quelle: CDU Gotha

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MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012

Tagesdienst, aktueller Redakteur: Maik Schulz

Guten Abend, liebe Leser.

Oder besser: Gute Nacht. Heute ist ein besonderer Tag für die Gothaer Internetzeitung. Nicht nur, weil wir den 29. Februar 2012 haben, der ja auch nur alle vier Jahre vorkommt. Nein, heute beginnt in der Gothaer Internetzeitung die Reihe: "Nicht bocken, bloggen!" Rainer Aschenbrenner hat mit seinem Beitrag "Zähne zeigen" den Anfang gemacht.

Weitere Autoren werden folgen, morgen beispielsweise ThoBe mit einer Kultur-Kolumne. Ich freue mich schon.

Natürlich muss sich das alles erst einspielen – und ich hoffe natürlich, dass unsere Autoren mitspielen :-). Nicht alle haben bereits ihre Zusage gegeben, obwohl ich dies angekündigt habe. Vorlaut und vorschnell. Verzeihung!

Dennoch freue ich mich, dass wir den Startschuss vollzogen haben. Übrigens: Kommentare sind unseren Bloggern immer willkommen :-).

Bis die Tage. Bleiben Sie uns treu :-)!


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EINSCHÄTZUNG DES GOTHAER HÄNDLERRINGS ZUR DISKUSSIONSVERANSTALTUNG UM WEIHNACHTSMARKT

Eine gelungene Veranstaltung…

Auf Einladung des Händlerring_Gotha e.V. und Netzwerk Gotha fand am 27.02.2012 der vom Gothaer Wim Negelen moderierte Gesprächsabend zum Weihnachtsmarkt 2012 statt. Höchste Zeit aus Sicht der Teilnehmer, die zum einem im Podium und im Publikum Platz genommen hatten. Der Händlerring zog eine eigene Einschätzung, die wie folgt lautet:

Möglich wurde diese Veranstaltung nur durch die Information, das in diesem Jahr kein Weihnachtsmarkt  veranstaltet wird  und den daraus resultierenden  starken Druck der Öffentlichkeit. Diese delikate  Detail war nicht für die Allgemeinheit bestimmt so Oberbürgermeister Knut Kreuch.

„Kleiner aber feiner“ so sollte er sein, dieses Konzept scheint nach 2 Jahren  nicht mehr bezahlbar zu sein, glaubt man den Aussagen der Kultourstadt Gotha GmbH.

Viele Beiträge von Bürgern griffen bereits alte Konzepte auf die auch in den Jahren vorher eingearbeitet wurden. So kann man dieses Motto „Kleiner und feiner“ auf dem Hauptmarkt umsetzen, führt dann über das „Schaukochen“ den Besucher des Gothaer Weihnachtsmarktes über den Buttermarkt zum Erlebnisweihnachtsmarkt mit Schaustellern und Fahrgeschäften auf den Neumarkt.

Diesem Wunsch konnte der amtierende Oberbürgermeister, eine Zusage in dieser Form zu treffen, nicht nachkommen. Seitens des Oberbürgermeisters Knut Kreuch hieß es, es  werde an einem Konzept gearbeitet, zu konkreten Aussagen war er nicht bereit.

Viel zu spät, um sich darauf einzustellen, so äußerte sich der Vertreter der Schausteller, die eigentlich im Herbst letzten Jahres ihre Planungen hätten abschließen müssen.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, das Ergebnis steht fest, – es wird auch in diesem Jahr einen Gothaer Weihnachtsmarkt geben. Wie er aussehen soll, werden wir Mitte März erfahren. Für die dann nötige Einbindung der Bürger, Gewerbetreibenden, Schausteller sollte Platz sein – die Bereitschaft hierfür wurde auf der Veranstaltung,  an diesem Abend eindrucksvoll bekundet.

Im Gespräch mit der Kultourstadt GmbH wurde bereits bestätigt, das involvierte Personen in die Gestaltung des Weihnachtsmarktes mit eingebunden werden.

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Rainer Aschenbrenner

Verfasst von: Rainer Aschenbrenner | 29. Februar 2012

MUTwoch, die erste: Zähne zeigen

 

MUTwoch, die erste: Zähne zeigen

MUTwoch, die erste: Zähne zeigen

Meine Großmutter Alexandrine meinte immer: „Geld verdirbt den Charakter.“ Wohl ein Grund, warum sie es postwendend ausgab – hatte sie welches. Besser gesagt: Sie investierte es. Unter anderem in mich, ihren hosenscheißrigen Enkel – siehe Foto - und deshalb in Marzipankartoffeln oder die kleinen Zartbitterschokolade-Täfelchen der Marke Zetti …

Geld verdirbt den Charakter. Volksvollmundig ist’s schnell behauptet. So vorurteilsgeschwängert, lässt sich Sozialneid schüren, die Lufthoheit über Stammtischen - und auch beim Wahl“kampf“ - sichern.

Doch was sagt die Wissenschaft?

US-amerikanische Sozialforscher machten jetzt die Probe aufs Exempel und sieben Experimente. Ihre Studie erschien im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“. SPIEGEL online sei Dank muss man aber nicht Psychologie studiert haben, um zum Kern ihrer Erkenntnisse vorzustoßen. Zu übersehen war der Artikel obendrein nicht: Leseanreizend titelten die Hamburger „Reichtum fördert Unmoral“.

Paul Piff und seinen Kollegen von der University of California in Berkeley fanden heraus: Überdurchschnittlich oft gehören Verkehrsrüpel, Leute mit Abzocker-Mentalität, Großmäuler und Prahlhänse höheren sozialen Schichten an.

Die gute Nachricht von Piff & Co.: Sie können aber nichts dafür. Auf dicke Hose machen, Gier und Großmannssucht werde in solchen Kreisen eher positiv gesehen. Das sogen sie sozusagen mit der Muttermilch auf.

Nun wären Piff & Co. aber keine Sozialwissenschaftler, schöben sie kein „sowohl als auch“ nach: Laut SPIEGEL online räumen sie nämlich ein, dass Großverdiener dennoch großherzig sein können - man denke nur an Bill Gates und dessen Stiftungen, die Milliarden schwer seien. Und zudem könne man schlechte Manieren auch ohne ausreichende Deckung des Bankkontos haben.

Und was sagt mir das? Um mal unseren großen Dichterfürsten Goethe im Original zu zitieren: „Da steh ich nun, ich armer Thor, Und binn so klug als wie zuvor.“ (Faust, 1774)

Was aber macht man mit unangenehmen Zeitgenossen? Sich über sie ärgern? Gleiches mit gleichem vergelten à la „Wie man in den Wald ruft …“? Ihnen ans Schienbein treten, auf die Mütze hauen? Sie ignorieren?

Nicht ohne Grund erkor ich einen Ausspruch Charlie Chaplins zu meinem Lebensmotto: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlor'ner Tag.“

Oder auf gut aschenbrennerisch: „Lächeln ist die schönste Art, einander die Zähne zu zeigen.“

Und das tue ich auch. Müssen Sie ebenfalls mal probieren! Sie werden verblüfft sein, welche Wirkung das hat: So mancher, der als Tiger springt, landet dann als Bettvorleger.

Deshalb mein Motto für den ersten MUTwoch: Zeigen Sie Zähne!

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NACHLESE ZUM POLITISCHEN ASCHERMITTWOCH DER GOTHAER LIBERALEN

Keine bildungspolitischen Experimente im Landkreis

„Von der Gleichheit zur Dummheit“ – mit scharfen Worten kritisierte die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franka Hitzing, zum Aschermittwoch der Liberalen in Döllstädt die aktuelle Bildungspolitik von Minister Christoph Matschie. Die Einführung der Gemeinschaftsschulen sei ein Etikettenschwindel. Vielfach würden nur die Türschilder gewechselt.

Gelänge es dem Minister aber, seine Schule wie beabsichtigt zur Mehrheitsschule in Thüringen zu machen, sei das Niveau der Bildung in Thüringen in Gefahr, befürchtet die FDP-Bildungsexpertin. Schließlich wolle der Theologe Matschie künftig auf Noten und Klassenwiederholungen an diesen Schulen verzichten. „Mit mir nicht“, erklärte die Lehrerin Hitzing, die neben ihrer Abgeordnetentätigkeit auch noch einen Tag in der Woche unterrichtet und deshalb genau weiß, wie die Stimmung an den Schulen ist.

Die Gothaer Liberalen und ihre Gäste in der Fahner Landbrennerei – allen voran der Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktionsgemeinschaft Jörg Kellner - waren sich mit ihrer Gastrednerin einig, im Landkreis Gotha dürfe es keine bildungspolitischen Experimente geben. Dafür wollen sie im Landratswahlkampf an der Seite von Konrad Gießmann streiten. Der FDP-Kreisvorsitzende Torsten Köhler-Hohlfeld teilte kräftig gegen die Mitbewerber aus. Zu Bildungsfragen fände sich bei allen drei Kandidaten nicht viel. Das Programm des Grünen Steffen Fuchs beschränke sich auf Car-Sharing und das Anbauverbot von genmanipulierten Mais, der Linke Ottokar Luhn wolle Verwaltungshandeln im Sinne des Programms der Linken umsetzen und Uwe Walther von der SPD wolle wie Wirtschaftsminister Machnig nur noch Firmen ansiedeln, die vorgegebene Löhne zahlen. „Wir hatten schon mal einen roten Landrat, der 2005 abgelöst und ein Jahr später wegen Untreue verurteilt wurde“, erinnerte Köhler-Hohlfeld. Eine Neuauflage wolle man dem Landkreis auf jeden Fall ersparen.

Fraktionschef Kellner lobte die gute Zusammenarbeit mit der FDP im Kreistag. Dank der aktiven Mitwirkung der Liberalen habe man dafür gesorgt, dass der Landkreis einen verabschiedeten Haushalt mit einer erträglichen Kreisumlage habe. Am 14. Februar, „dem Tag der Verliebten“, seien FDP und CDU in einer Fraktionsgemeinschaft zusammengekommen, um diese Zusammenarbeit auf einer neuen Ebene fortzuführen.

„Es macht immer Spaß bei den Liberalen“, sagte der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft „Fahner Höhe“, Stephan Müller (CDU), der seit vielen Jahren Stammgast beim Aschermittwoch der FDP ist. Der Kreistagsabgeordnete warnte vor einer „kalten Gebietsreform von außen“, die durch die Finanzkürzungen bei den Kommunen hervorgerufen würde. Auch wunderte er sich mit Blick auf die als „Kettenbriefe“ versandten Änderungsvorschläge zur Kommunalordnung, dass Herr Machnig neben anderen Ministerämtern jetzt offenbar auch das Amt des Innenministers im Freistaat übernommen habe.

Leider sei die CDU bei den letzten Landtagswahlen nicht stark genug gewesen, deshalb müsse sie nun mit der SPD als Partner vorliebnehmen, sagte Frank Hitzing, die sich manchmal etwas mehr Mut der CDU-Kollegen wünschte. „Sie klatschen bei unseren guten Anträgen und verstecken bei der Abstimmung ihre Hände unter dem Hintern.“

Eine gute Nachricht gab es zum Abschied: Wenn die Liberalen aus dem Landkreis Gotha im nächsten Jahr zum Aschermittwoch in die „Fahner Höhe“ kommen, müssen sie hoffentlich nicht mehr über die älteste defekte Straße des Landkreises fahren. Die Kreisstraße zwischen Burgtonna und Gräfentonna soll noch in diesem Jahr saniert werden. Das freute den Ortsvorsitzenden René Geißdorf ebenso wie die insgesamt gelungene Veranstaltung.

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DEFIBRILLATOR FÜR DIE ERSTE HILFE IN DER STADTVERWALTUNG

“Hoffentlich werden wir ihn nie einsetzen müssen!”

Im Bürgerservice Jena gibt es seit kurzem einen Defibrillator. Mit diesem mobilen Gerät kann Menschen geholfen werden, die akut unter Herzrhythmusstörungen leiden. Mitarbeiter des Fachdienstes können mit dem Defibrillator die Zeitspanne vom Eintritt des Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzen.

Der Defibrillator im Wert von 1200 Euro wurde mit Hilfe von Jena Firmen finanziert. „Ich bin sehr froh, dass wir an diesem meistferquentierten Ort der Stadtverwaltung ein solches Gerät zur Verfügung haben, obwohl ich hoffe, dass wir es niemals einsetzen müssen“, sagte Olaf Schroth, der Leiter des Fachdienstes Bürgerdienste. Mehrere Mitarbeiter im Fachdienst mit Sitz im Löbdergraben 12 wurdem an dem neuen Gerät geschult, sie sind in der Lage, das Gerät sofort einzusetzen.

Seit mehreren Jahren schon gibt es einen Defibrillator in der Goethe-Galerie. Mehrere Jenaer Grußunternehmen haben ebenfalls die Notfallgeräte installiert. „Wir werden in der Stadtverwaltung noch zwei weitere Geräte anschaffen“, sagte Wilfried Schau, in der Verwaltung zuständig für Arbeitsschutz und -sicherheit.

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Prof. Dr. Felix H. Schacher

PRÄZISE SELBSTORGANISATION VON POLYMER-BAUSTEINEN

Chemiker der Universität Jena entwickelt mit internationalem Team Konzept für komplexe Nanostrukturen

Die Natur produziert eine Fülle komplexer und funktionaler Materialien, zum Beispiel Strukturproteine, aus denen unsere Haut, Haare und Bindegewebe bestehen oder Enzyme, die zur Katalyse biochemischer Reaktionen nötig sind. „Trotz ihrer enormen Vielfalt bestehen diese Strukturen aus einer sehr überschaubaren Anzahl von Grundbausteinen – den Aminosäuren“, sagt Juniorprofessor Dr. Felix H. Schacher von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der ausschlaggebende Faktor für die Funktionalität der verschiedenen Eiweißmoleküle ist vor allem ihre komplexe dreidimensionale Struktur. „Diese entsteht durch Selbstorganisation, etwa durch die schrittweise Faltung von Eiweißketten“, so der Juniorprofessor für Polymer-basierte Nanoobjekte weiter.

Dieses Prinzip der Selbstorganisation für die Herstellung komplexer nanostrukturierter Materialien nutzbar zu machen, das ist das Ziel eines internationalen Forscherteams, dem auch der Jenaer Nachwuchswissenschaftler angehört. Ihre aktuellen Forschungsergebnisse dazu haben die Wissenschaftler im renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature Communications“ veröffentlicht (DOI: 10.1038/ncomms1707).

Bisher sei die Forschung noch weit von der Präzision und Einheitlichkeit entfernt, mit der die Natur komplexe Strukturen erschafft, so Schacher. Doch der Chemiker vom Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie (IOMC) sowie dem Jena Center for Soft Matter (JCSM) hat gemeinsam mit Kollegen aus Bayreuth, Aachen, St. Petersburg (Russland) und Pau (Frankreich) einen wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht. Das Forscherteam hat ein Konzept entwickelt, nachdem sich hierarchisch aufgebaute Nanostrukturen aus wohldefinierten Makromolekülen präzise und gezielt selbst organisieren lassen.

Bei den eingesetzten Materialien, sogenannten Triblockterpolymeren, handelt es sich um kettenförmige Moleküle, die aus drei unterschiedlichen Bausteinen („Blöcken“) bestehen. „Wobei sich die drei Segmente hinsichtlich ihrer physikalischen Eigenschaften, insbesondere der Löslichkeit in verschiedenen Lösungsmitteln, fundamental unterscheiden können“, erläutert Chemiker Schacher. Diese Unterschiede machen sich die Forscher zunutze und stellen in der aktuellen Publikation ein Konzept vor, nach dem sich aus Triblockterpolymeren schrittweise definierte Aggregate (Mizellen) bilden, die sich weiter zu größeren Strukturen mit bis zu mehreren Mikrometern Länge organisieren.

„In Zukunft könnten solche Strukturen als Träger für Wirkstoffe oder multifunktionale Sensoren interessant werden“, erwartet Prof. Schacher. Zwar werde bereits seit mehreren Jahrzehnten an Mizellen auf Polymerbasis geforscht, das vorgestellte Konzept lässt sich jedoch erstmals auf ein breites Spektrum an synthetischen Bausteinen und verschiedenen Lösungsmitteln anwenden. „Wir können solche Strukturen damit erstmals wirklich maßschneidern“, betont der Chemiker.

Die vorliegende Publikation geht u. a. auf langjährige Erfahrung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Axel H. E. Müller an der Uni Bayreuth zurück, in der Felix H. Schacher seine Promotionsarbeit im Jahre 2009 angefertigt hat. Nach einem zwischenzeitlichen Postdoc-Aufenthalt in England wechselte er im August 2010 an die Uni Jena.

Original-Publikation:

Gröschel, A. H., Schacher, F. H., Schmalz, H., Borisov, O. V., Zhulina, E. B., Walther, A., Müller, A. H. E.; Precise Hierarchical Self-Assembly of Multicompartment Micelles, Nature Communications 3:710 (2012), DOI: 10.1038/ncomms1707

Kontakt:

Jun.-Prof. Dr. Felix H. Schacher

Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie

Jena Center for Soft Matter (JCSM)

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Lessingstraße 8, 07743 Jena

Tel.: 03641 / 948250

E-Mail: felix.schacher@uni-jena.de

Foto: von Prof. Schacher (Fotograf: Jan-Peter Kasper/FSU)


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AUS DEM JENAER POLIZEIBERICHT:

Verkehrskontrolle

In einer über zweistündigen Verkehrskontrolle am frühen Nachmittag des 28.02.2012 wurden durch die Jenaer Polizei in der Löbstedter Straße insgesamt 37 Ordnungswidrigkeiten geahndet. Neben Verstößen gegen die Gurtpflicht und das Handyverbot beim Fahren wurden insbesondere die lichttechnischen Einrichtungen an den Fahrzeugen überprüft. Für festgestellte Mängel wurden insgesamt 11 Mängelscheine ausgestellt. Die Betroffenen müssen diese Mängel nun beheben lassen und ihr Fahrzeug zur erneuten Kontrolle vorführen.

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DUALINGO-SCHULE ERHÄLT STAATLICHE ANERKENNUNG

Nun mit staatlichen Grundschulen gleichwertig

Zur Feierstunde aus Anlass der staatlichen Anerkennung der bilingualen Ganztagsgrundschule DUALINGO, in Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes Jena, Eisenberg, Stadtroda, hatten sich am gestrigen Dienstag, 03. Februar 2012, viele Gäste eingefunden und dadurch der Feier einen ansprechenden, würdevollen  Rahmen verliehen.

Neben all den Glückwünschen wurde dabei das engagierte und erfolgreiche Wirken der DUALINGO nachhaltig gewürdigt und ihre Gleichwertigkeit mit den staatlichen Grundschulen bescheinigt. Durch die staatliche Anerkennung erhält die DUALINGO das Recht, Prüfungen abzuhalten und Zeugnisse zu erteilen. Außerdem entfällt, zur Freude der Kinder, der Probeunterricht zur Aufnahme in die weiterführenden Schulen. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt durch Frau Wenk vom Kultusministeriums.

Schulleiter Maik Eckelmann ließ die Geschichte der Schule Revue passieren, die vor 4,5 Jahren mit einer Englischklasse startete und heute, nach dem Umzug in ein modernes Passivhaus, acht Klassen umfasst.

Besonders attraktiv ist die DUALINGO-Schule durch ihren Ganztagsbetrieb, den vertiefenden Fremdsprachenerwerb ab Klasse eins durch Muttersprachler, die intensive Förderung der einzelnen Schüler sowie dem Gesundheitskonzept.

Abgerundet wurde die Feierstunde zur staatlichen Anerkennung der DUALINGO mit einem kurzweiligen Programm der Schüler.


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MITTWOCH, 29. FEBRUAR 2012

Tagesdienst, aktuelle Redakteurin Daniela Eichler

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,

im Rautal bei Jena wurden die ersten Vorboten des Frühlings gesichtet!

Die Winterlinge, lateinisch Eranthis hyemalis, sind Überbleibsel aus der Zeit des intensiven Weinanbaus im mittleren Saaletal. Das milde Klima sorgte in den vergangenen 50 Jahren sogar für eine flächenmäßig noch stärkere Ausbreitung der knall gelben Pflanze. So wird es nicht mehr lange dauern bis die Besucherströme auch in diesem Jahr durch die Wälder "pilgern" und bei Closewitz, einem Ortsteil der Stadt Jena, die Winterlinge bewundern. Wahre Teppiche der gelben Frühblüher sorgen alljährlich für Begeisterung und locken zahlreiche Wanderfreunde an.

Vielleicht machen auch Sie sich mal auf den Weg und erkunden den aktuellen Stand der Winterlinge.

In diesem Sinne, einen schönen Tag und auf Wiederlesen!



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AUS DEM JENAER POLIZEIBERICHT

Passant verletzt – Zeugen gesucht

Am 28.02.2012 gegen 19:20 Uhr meldete ein Bürger, dass er im Bereich An der Trebe eine männliche Person mit einer stark blutenden Kopfwunde aufgefunden hat. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte lief der verletzte Mann weiter und führte sein Fahrrad mit sich. An der Ostschule wurde er schließlich festgestellt und medizinisch versorgt. Wie es zu den Verletzungen am Kopf kam ist ungeklärt. Der 47-jährige kann sich an das Geschehen nicht erinnern. Aufgrund der nassen Witterung und dem mitgeführten Fahrrad kann ein Sturz beim Radfahren vermutet werden. Zur Klärung des Sachverhaltes sucht die Polizei Jena Zeugen, die diesbezüglich Feststellungen gemacht haben. Der Verletzte musste nachfolgend im Klinikum operiert werden. Seine Verletzungen werden als schwer eingestuft.

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DER ARBEITSMARKT IM FEBRUAR 2012

Später Wintereinbruch lässt Arbeitslosigkeit nochmals ansteigen

Trotz des starken Wintereinbruchs Ende Januar stieg die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen gegenüber dem Vormonat verhältnismäßig gering an und blieb deutlich unter dem Vorjahreswert. Aktuell waren 16.114 Personen arbeitslos, 255 (1,6 Prozent) mehr als im Januar und 1.363 (-7,8 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Rund 3.160 Personen meldeten sich im vergangenen Monat neu oder wieder arbeitslos, während über 2.903 ihre Arbeitslosigkeit beendeten. Dabei kamen rund 18 Prozent der Zugänge aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und rund 16 Prozent aus dem Baugewerbe.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg im Agenturbezirk Jena von 8,6 Prozent im Vormonat auf 8,8 Prozent (Vorjahr 9,5 Prozent) an. Der Thüringer Landesdurchschnitt lag bei 9,7 Prozent.

Seit 2006 zeichnete sich ein positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt ab. So hat sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich (mit Februar 2006) in etwa halbiert.

„Der kurze aber heftige Wintereinbruch lies die Zahl der Arbeitslosen noch einmal ansteigen. Erste Wiedereinstellungen und die hohe Zahl an Stellenzugängen lassen aber erwarten, dass bereits im März wieder mit rückläufigen Werten zu rechnen ist“, so Dr. Ulrich Gawellek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena.


Von Unternehmen und Einrichtungen wurden der Agentur für Arbeit Jena im Berichtsmonat 951 Stellenofferten (ohne optierende Kommune) zur Besetzung unterbreitet, das sind 300 Stellen mehr als im Vormonat und 68 mehr als im Februar 2011.

Bei rund 31 Prozent der gemeldeten Stellen handelt es sich um Arbeitsplätze im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Arbeitsplatzangebote in größerem Umfang kamen außerdem aus den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe, Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen;  und aus dem Baugewerbe.

In allen Dienststellen im Agenturbezirk, mit Ausnahme der Geschäftsstelle Eisenberg, stieg im Februar die Zahl der Arbeitslosen im Vormonatsvergleich an. Den deutlichsten prozentualen Anstieg verzeichnete hierbei die Geschäftsstelle Pößneck mit 3,9 Prozent. In Eisenberg wurden bereits wieder sinkende Arbeitslosenzahlen notiert (-2,4 Prozent).

Im gesamten Agenturbezirk Jena verringerte sich gegenüber dem Vorjahr die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Menschen um 7,8 Prozent. Die Spanne lag zwischen -4,3 Prozent in der Geschäftsstelle Stadtroda und -11,6 Prozent in der Geschäftsstelle Pößneck.

Bis auf die Geschäftsstelle Pößneck (11 Prozent) konnten alle Dienststellen im Agenturbezirk einstellige Arbeitslosenquoten verzeichnen. Die günstigste Quote erreichte die Hauptagentur Jena mit 7,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich verzeichneten alle politischen Kreise eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Am spürbarsten reduzierte sich die Arbeitslosigkeit mit –10,9 Prozent im Saale-Orla-Kreis.

Im Vormonatsvergleich sank im Saale-Holzland-Kreise die Arbeitslosigkeit um 0,2 Prozent. Alle anderen Regionen wiesen steigende Arbeitslosenzahlen aus. Die günstigste Arbeitslosenquote im Kreisvergleich erreichte die Stadt Jena mit 7,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III wurden im Berichtsmonat 6.377 Arbeitslose gezählt, 118 oder 1,9 Prozent mehr als im Vormonat. Der Abstand zum Vorjahr betrug -729 Personen oder
-10,3 Prozent. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote belief sich auf 3,5 Prozent gegenüber 3,9 Prozent vor einem Jahr.

Im Rechtskreis SGB II waren im Januar 9.737 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen, das waren 137 oder 1,4 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Der Vorjahreswert wurde um 634 Personen oder 6,1 Prozent unterschritten. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent, vor einem Jahr hatte sie bei 5,6 Prozent gelegen.

Durch die Träger der Grundsicherung (ARGEn und Optionskommune) werden rund 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

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SAISONABSCHLUSS DER 10. LICHTBILDARENA IN JENA

Das große Weltreise-Wochenende am 3./4. März

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen großer und kleiner Weltreisen!

Eröffnet werden die Thementage von einem leidenschaftlichen Weltreisenden - Louis Palmer. Er wurde 1971 in Budapest geboren und unternahm seine erste Reise im Alter von 16 Monaten in die Schweiz. Dort wurde er Volksschullehrer und führte ein „genormtes“ Leben. Doch eines Tages bricht er aus, um die Welt auf seine Weise mit Fahrrad, Ultraleichtflugzeug und Solarmobil zu entdecken. Diesen fesselnden, humorvollen und oft selbstironischen Vortrag sollten Sie nicht mit untrainierter Bauchmuskulatur besuchen!

Am Sonntag kommen zur Vorrunde zwölf Teilnehmer aus Deutschland und Österreich angereist, um ihre Geschichten und Reportagen in 15-minütigen Kurzvorträgen zu präsentieren. Die Lichtbildarena-Jury wird die 5 besten Beiträge der Vorrunde für das Finale zum 11. Dia-Festival am 4.11.2012 nominieren. Der "Wettbewerb der Kurzvorträge" ist das Dia-Spektakel für engagierte Fotografen, Abenteurer und reiselustige Menschen.

Anschließend (Beginn 19 Uhr) umrundet der Schweizer Louis Palmer als erster Mensch die Erde mit einem Solarauto und bekommt für sein Projekt von der UNO 2011 den Titel „Champion of the Earth“ verliehen! Über diese spektakuläre Weltreise "Mit der Sonne um die Erde", welche international für großes Aufsehen sorgte, berichtet Louis Palmer am Sonntag Abend.

Zwischen den Vorträgen gibt es zum Thema passende Snacks vom FairTradeKontor aus der Wagnergasse und Live-Musik. Die Karten sind im Vorverkauf bis zu 2,- Euro günstiger und sind in der Tourist-Information Jena, in der Thalia-Buchhandlung (Neue Mitte) und im Internet-Ticketshop unter www.lichtbildarena.de verfügbar!











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MIT "SÜCHTIGKEITSPOTENTIAL"

Aquarellausstellung in der FH Jena eröffnet

Begleitet von viel Musik wurde am 27. Februar die neue Ausstellung des Volkshochschulkurses Aquarellmalerei in der Bibliothek der Fachhochschule Jena eröffnet.

Die Hobbymaler um Ulrike Rochlitzer stellen bereits zum dritten Mal in der Hochschulbibliothek aus. Landschaften und Orte in verschiedenen Jahreszeiten, Blumen oder Bauwerke – So verschieden die Mitglieder des Kurses sind, so breit ist auch das Oeuvre der aktuellen Ausstellung.

Die kleinen zarten Bilder verraten sehr viel Liebe zum Detail und oftmals einen intensiven Bezug zum gemalten Sujet. Das „hohe Süchtigkeitspotential“ der Aquarellmalerei, wie Künstlerin Ruth Flemming-Manleitner im begleitenden Text der Ausstellung gesteht, ist dem Betrachter ohne Schwierigkeiten verständlich.

Die Aquarellausstellung ist noch bis zum 1. Juni in der Bibliothek der FH Jena zu erleben: Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.30 Uhr, ab 19. März von 9.00 bis 18.00 Uhr.



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STADTRAT VON WALTERSHAUSEN TAGTE

Waltershäuser Stadträte mit “Anschluss-Empfehlung” an Tabarz…

Am Dienstag, dem 28.02.2012, fand in Waltershausen die erste Stadtratssitzung in diesem Jahr statt. Nach konstruktiver Diskussion wurden alle Tagesordnungspunkte weitestgehend einstimmig beschlossen. Darüber informierte Bürgermeister Michael Brychcy in einer Pressemitteilung.

Bei der Satzung zur Ehrenordnung der Stadt Waltershausen wurden auf Anregung der SPD-Fraktion noch einige Ergänzungen eingearbeitet. Die Satzung wurde nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen.

Weiterhin informierte der Bürgermeister, dass für die Stadt Waltershausen die Genehmigung der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2012 vorliegt. Damit wird der Haushaltsplan im Verwaltungshaushalt 12.413.270,00 Euro und im Vermögenshaushalt 8.016.651,00 Euro enthalten.

Die Genehmigung ist ohne Auflagen erteilt worden. Damit ist die Stadt Waltershausen handlungsfähig und kann sofort mit den Vorbereitungen der Investitionen in diesem Jahr beginnen.

Eine erste Maßnahme wird voraussichtlich der Abriss des alten Sägewerkes am Striemelsberg sein, damit danach die Fläche für einen neuen Spielplatz genutzt werden kann.

Ein Thema im Stadtrat war außerdem die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, hier insbesondere mit dem Emsetal. Seit einigen Monaten laufen hierzu bereits intensive und konstruktive Gespräche mit dem Bürgermeister des Emsetals. Im Moment sind wir in der Phase der gemeinsamen Findung. Dabei kommen alle Angelegenheiten auf den Prüfstand,vso z.B. die Verwaltungsstruktur, welche Satzungen gibt es, wie hoch ist der Schuldenstand der Gemeinden, wie ist die Kindergartenbetreuung, die wirtschaftliche Betätigung usw.

Wenn hier Ergebnisse vorliegen, werden die Bürger sowohl im Emsetal als auch in der Stadt Waltershausen nicht nur informiert, sondern können sich konstruktiv an der Diskussion beteiligen. Auch wurde das Interesse der Gemeinde Tabarz am Emsetal diskutiert. Hier kam der Vorschlag, dass bei einer möglichen Gemeindefusion sich Tabarz an Waltershausen anschließen sollte. Auf lange Sicht könnten so vernünftige Strukturen geschaffen werden.

Man war sich darüber einig, dass dieses so wichtige Problem für die Zukunft kein Thema für den bevorstehenden Wahlkampf sein kann.

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STRASSENBAUAMT UND ILM-KREIS UNTERZEICHNETEN VEREINBARUNG

Jonastal bleibt für den PKW-Verkehr offen


Am 27. Februar unterzeichneten Landkreis und Freistaat eine Verwaltungsvereinbarung, nach der zunächst die Instandsetzung der Brückenbauwerke in 2013 und anschließend die Erneuerung der Straße im Abschnitt von Arnstadt bis zum Abzweig Gossel in 2014 erfolgen sollen. Im darauffolgenden Jahr ist die Erneuerung der Strecke vom Abzweig Gossel bis Crawinkel geplant. Nach der Realisierung der Maßnahmen wird die Straße vom Ortsausgang Arnstadt bis zur Kreisgrenze zur Kreisstraße abgestuft.
"Damit kommen wir auf kommunaler Ebene in die Entscheidungsgewalt und können langfristig den Erhalt der Verbindung in eigener Verantwortung absichern", so Landrat Kaufhold während der Vereinbarungsunterzeichnung.

Nach mehreren Verhandlungsrunden zwischen Landrat Benno Kaufhold, dem Bauministerium und dem Straßenbauamt Mittelthüringen konnte jetzt mit dieser Vereinbarung die Erhaltung der Straße durch das Jonastal erreicht werden.
Bereits am 16. Dezember 2009 hatte sich der Kreistag des Ilm-Kreises für die Durchfahrtsfreiheit der Straße durch das Jonastal ausgesprochen und Landrat Benno Kaufhold damit beauftragt, Verhandlungen mit dem Freistaat zu führen. Die geführten Diskussionen in den vergangenen Jahren betrafen insbesondere den kritischen Streckenabschnitt zwischen dem Ortsausgang Arnstadt und der Auffahrt Espenfeld mit mehreren eingeschränkt befahrbaren Brückenbauwerken.
"Die Verbindung zwischen Arnstadt und Crawinkel ist eine wichtige Strecke, die täglich von vielen Einpendlern mit dem PKW aus unserer Nachbarregion nach Arnstadt und in Richtung Erfurter Kreuz genutzt wird. Diese müssen wir erhalten", sagte Landrat Benno Kaufhold. Frühzeitig hatte er sich dazu gemeinsam mit seinem Gothaer Amtskollegen Konrad Gießmann mit dem Bauministerium und dem Straßenbauamt Mittelthüringen auseinandergesetzt, in deren Verantwortung die Straße liegt. 
Beide Landesbehörden sehen das Offenhalten der Strecke - ebenso wie die Landräte - als notwendig an. Deshalb will man das Jonastal für den PKW-Verkehr und für Rettungsfahrzeuge offen halten und die Strecke in den kommenden Jahren erneuern.



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VC GOTHA ZIEHT TROTZ VERPASSTER PLAY-OFFS POSITIVE SAISONBILANZ

In der Volleyball-Bundesliga sportlich etabliert / Zukunft bleibt offen

Nach dem Ende der Saison 2011/12 zieht der Volleyball-1.Bundesligist VC Gotha, trotz der unglücklich verpassten Play-Offs eine positive Bilanz.

Von Wolfgang Mengs

Für die Bundesligavolleyballer des VC Gotha war es eine Saison mit besonderen Vorzeichen. Zum einen waren die finanziellen Voraussetzungen so, dass lange Zeit unklar war, ob man die Saison würde bestreiten können. Altschulden und mangelnde Sponsorengelder erschwerten die entsprechenden Planungen. Zum anderen ist, glaubt man den vielen selbsternannten Sportexperten, das zweite Jahr nach einem Aufstieg stets das schwerste.

Von daher stand vor dem Vorjahreszehnten zu Saisonbeginn eine wahre Herkulesaufgabe. Die Spielzeit musste auf Sparflamme gefahren werden und deshalb stand Trainer Jörg Schulz auch nur ein 10-Mann-Kader zur Verfügung. Trotzdem sollte der Klassenerhalt gesichert werden. Hinzu kam, dass sechs neue Spieler integriert werden mussten, von denen keiner sagen konnte, ob sie wie erhofft einschlagen würden.

Schon der Saisonstart gegen den TV Rottenburg verlief dann alles andere als glücklich. Nach einer 2:0 Satzführung verlor der VC den Heimauftakt noch mit 2:3. Doch schon eine Woche später zeigte das neu formierte Team Moral. Gegen damals noch komplette Bottroper gewann man nach großem Kampf in deren Halle mit 3:2. Aber in den folgenden Wochen gab es trotz teilweise guter Leistungen nur Niederlagen. Mit 2:12 Punkten schien der VC Gotha auf direktem Weg in die 2.Liga.

Dann wurde ausgerechnet der Serienmeister VfB Friedrichshafen zum Erweckungshelfer. Sensationell besiegten die Gothaer den haushohen Favoriten mit 3:2 und sorgten für ein gehöriges Achtungszeichen, auch bei der Konkurrenz. Dass sich die Mannschaft gefunden hatte und alle Neuzugänge sich mit guten Leistungen bestens eingefügt hatten, bewiesen die folgenden Erfolge gegen den Moerser SC und evivo Düren. Spätestens jetzt stand fest, dass Gotha kein billiger Punktelieferant war, sondern berechtigte Ansprüche auf einen Play-Off-Platz stellte. Eine Einschätzung, die auch Trainer Jörg Schulz stets mit dem Brustton der Überzeugung unterstrich.

Einen Rückschlag gab es im Spiel bei den Berlin Recycling Volleys. Gleich zu Beginn der Begegnung verletzte sich mit dem israelischen Nationalspieler Ariel Hilman, ein Leistungsträger der Mannschaft. Sein Ausfall war in den folgenden Wochen ein schweres Handicap, doch „Ersatzmann“ Ákos Hoboth bestand seine Bundesligafeuertaufe und vertrat ihn gut.

Überhaupt gab es im gesamten Saisonverlauf kaum einen Ausfall. Alle Spieler bewiesen ihre Bundesligatauglichkeit, Einige, wie zum Beispiel Sebastian Hähner empfahlen sich mit ihren Leistungen für die Topteams der Liga. Andere, wie die beiden Ur-Gothaer Marcel Herrmann und Sven Kellermann bewiesen weitere Fortschritte und waren unverzichtbar für die Mannschaft.

Nachdem der Klassenerhalt frühzeitig gesichert wurde, hatte der VC Gotha noch am letzten Spieltag der Hauptrunde beste Aussichten, den angestrebten Play-Off-Platz zu erreichen. Ein Platz unter den besten acht Mannschaften Deutschlands wäre für Trainer Jörg Schulz auch ein mehr als verdientes nachträgliches Geschenk zu seinem im Februar gefeierten 50.Geburtstag gewesen. Die Schuld dafür, dass Gotha, wie schon im Vorjahr, am Ende wieder knapp am angestrebten Ziel vorbeigeschrammt ist, muss man bei sich selbst suchen. Sowohl gegen Moers als auch gegen Düren hatte es die Mannschaft  bei den jeweiligen Tie-Break-Niederlagen in den eigenen Händen, diese Ziel zu erreichen, konnte den Sack aber in beiden Fällen  nicht zubinden. Die Umstände  des Spiels von Friedrichshafen bei CV Mitteldeutschland sollten deshalb auch nicht als Begründung herhalten.

Derzeit laufen beim VC Gotha bereits die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Noch ein solches finanzielles „Zitterjahr“ will man sich nicht mehr antun. Nur wenn der Etat von ca. 500.000,00 € zu großen Teilen von Sponsoren abgesichert ist, wird man erneut in der 1.Bundesliga antreten. Mit diesem geplanten Finanzrahmen wird der bisherige Sparkurs weiter verfolgt aber insgesamt der Verein in ruhigere Fahrwasser geführt. Allerdings reichen die bisher gemachten Zusagen von Sponsoren noch nicht aus, den geplanten Etat zu sichern. Von dieser Stelle ergeht deshalb auch der Aufruf an alle potentiellen Sponsoren, den VC Gotha zu unterstützen, um auch zukünftig Spitzenvolleyball der Männer in Thüringen erleben zu können.


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KERSTIN GÖTZE-EISMANN ALS VORSITZENDE EINSTIMMIG BESTÄTIGT

Gothaer Kreisverband der Frauen Union wählt neuen Vorstand

Zur Vorstandswahl lud gestern Abend die Frauen Union (FU) des CDU Kreisverbandes Gotha ein. Als Vorsitzende wurde Kerstin Götze-Eismann mit 100 % bestätigt.

Sehr umfangreich fiel der Rechenschaftsbericht der FU Kreisvorsitzenden aus. In den vergangenen zwei Jahren organisierte der Kreisverband zahlreiche Veranstaltungen. Von Politik bis zu Freizeitaktivitäten bot man den Mitgliedern ein breites Angebot. Auf die aktive Arbeit der Frauen in der CDU ist auch der Vize-Chef der Mutterpartei CDU Felix Elflein stolz: „Wir können uns als CDU Kreisverband glücklich schätzen, viele engagierte Frauen in unseren Reihen zu wissen.“

Die Bestätigung für die gute Arbeit erfuhr Vorsitzende Kerstin Götze-Eismann bei ihrer Wahl. In geheimer Abstimmung sprachen sich alle Mitglieder für sie aus. Sie erhielt 100 % Zustimmung. Götze-Eismann führt die Frauen Union seit mittlerweile 4 Jahren im Landkreis Gotha. Zudem ist sie seit 2009 Vorsitzende der CDU Fraktion im Gothaer Stadtrat. Sie bedankte sich für das Vertrauen und freut sich auf ihre weitere Amtszeit.

Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Sylvia Schäfer und Caroline Lösche, beide aus Gotha. Auch sie erhielten 100 % Zustimmung der Mitglieder. Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Christel Gehrhardt (Crawinkel), Donata Kauk (Gotha), Constanze Meß (Waltershausen) und Birgit Wenzel (Emsetal). Auch die Landesvorsitzende der Frauen Union Thüringen lobte das Engagement des Gothaer Kreisverbandes und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

In den kommenden Wochen will die FU aktiv bei den bevorstehenden Wahlkämpfen unterstützen.

Quelle: CDU Gotha

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BÜRGERMEISTER ONNO ECKERT: "CRAWINKEL IST KEIN ANLAUFPUNKT VON RECHTSAUSSEN"

Gemeinde nutzt Vorkaufsrecht bei Veräußerung von Immobilie

Für Crawinkel war es gestern die Nachricht des Tages: Die Gemeinde Crawinkel erwirbt das Gebäude in der Bahnhofstraße 25 und übt somit ihr Vorkaufsrecht gegenüber einem privaten Interessenten aus (Die Gothaer Internetzeitung berichtete).

Einen entsprechenden Beschluss fasste der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch. Sowohl die potentiellen Käufer als auch die Verkäuferseite wurden über diesen Schritt inzwischen informiert. Die Vorgeschichte: Für das Anwesen in der Crawinkler Bahnhofstraße 25 schloss dessen Eigentümerin ohne Wissen um die politische Ausrichtung der Interessenten am 15. Dezember 2011 einen Kaufvertrag ab. Nach Anzeige des Kaufes bei der Gemeinde hatte diese innerhalb der gesetzlichen Frist Zeit, sich hinsichtlich des Vorkaufsrechts zu positionieren.

Faktisch hat die Gemeinde Crawinkel damit der möglichen Etablierung eines Treffpunkts für Rechtsextreme einen Riegel vorgeschoben. Bereits Anfang Februar hatten die seinerzeitigen Käufer, die dem politisch rechten Spektrum zugeordnet werden, eine nicht angemeldete Veranstaltung in den Räumen des Hauses und angrenzender Nebengelasse durchführen wollen, die kurzerhand von der Polizei aufgelöst worden war.

Bürgermeister Onno Eckert: „Mit dem Ausüben des Vorkaufsrechts bezieht Crawinkel eindeutig Stellung. Ich bin froh, dass sich der Gemeinderat mehrheitlich so positioniert hat. Crawinkel ist weltoffen, tolerant und bunt. Dass die Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes in ihrer Mitte keinen Platz für einen Anlaufpunkt von Rechtsaußen sehen, hat der Schweigemarsch von 150 besorgten Crawinklern am vergangenen Samstag eindrucksvoll gezeigt.“

Eckert dankte ebenso der Landesregierung als auch dem Landratsamt Gotha für deren Hilfe. Der Landkreis hatte die Gemeinde umfassend unterstützt sowie den Kontakt zur Landesregierung hergestellt. „Dieser Schritt Crawinkels war die letzte und einzige Chance, das dauerhafte Einnisten eines rechten Treffs in der Gemeinde zu verhindern“, sagt Landrat Konrad Gießmann. Einmal etabliert, wären Gemeinde und Region die Hände gebunden gewesen, den Kauf rückgängig zu machen. Deshalb hat sich der Landkreis für die Gemeinde beim Freistaat Thüringen stark gemacht, um die haushaltsrechtlichen Aspekte zu klären und den Kauf für die Gemeinde finanziell abzusichern.

Die Polizei begrüßt das Vorgehen der Gemeinde grundsätzlich. „Die Kommune und der Landkreis haben sich dieser Belange angenommen und eine Lösung herbeigeführt. Es ist uns gemeinsam gelungen, im Schutzbereich der Polizeidirektion Gotha die Etablierung eines dauerhaften Einsatzschwerpunktes zu verhindern. Gleichwohl bleibt es der Gothaer Polizei ein wichtiges Anliegen, auch weiterhin entschlossen und konsequent gegen jedwede Erscheinungsform des Rechtsextremismus, auch in Crawinkel, vorzugehen. Wir begegnen dieser Herausforderung professionell mit vielfältigen präventiven und anlassbezogenen repressiven Maßnahmen“, sagt Polizeirätin Bianka Eschrich von der Polizeidirektion Gotha.

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SAMSTAG, 19.05.2012
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