Lokalpolitik

Kreistagsfraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen fordert:

Landkreis Gotha muss sich um Konzept für flächendeckenden Glasfaserausbau im Kreisgebiet kümmern und die Bundesförderung nutzen

Die Verfügbarkeit von schnellem Internet hat sich zu einem wesentlichen Standortfaktor für Städte, Gemeinden und Landkreise entwickelt. Vor diesem Hintergrund fordert die Fraktion von SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Gotha erneut ein stärkeres Engagement des Landkreises Gotha für einen flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis.
„Es reicht nicht aus, darauf zu vertrauen, dass es private Breitbandanbieter oder die einzelnen Kommunen im Landkreis schon richten werden. Wenn man sich darauf verlässt, werden im Kreis Gotha weiße Flecken übrig bleiben, die vom schnellen Internet abgehängt und damit für die Menschen und auch die Wirtschaft unattraktiv sind. Breitbandversorgung ist nicht nur Daseinsvorsorge sondern auch Dableibevorsorge“, so der Fraktionsvorsitzende der rot-grünen Kreistagsfraktion, Stefan Schambach.
Aus Sicht von Schambach sollte der Landkreis Gotha eine Konzeption erarbeiten, die zum Ziel hat jeden Ort und jeden Ortsteil im Landkreis Gotha mit Glasfaser zu erschließen. “Auch wenn heute noch andere Übertragungstechniken für das schnelle Internet auszureichen scheinen, gehört der Glasfaser mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Mbit und mehr die Zukunft. Wir sollten flächendenkend für den Landkreis solche zukunftsgerechten Lösungen anstreben und – wo notwendig – den Städten und Gemeinden auch helfen, diese umzusetzen“, so der SPD-Politiker.
Schambach schlägt vor, das von der Bundesregierung im Herbst 2015 auf den Weg gebrachte Förderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus zu nutzen und schnellstmöglich einen entsprechenden Förderantrag auf den Weg zu bringen. So könnten bis zu 50.000 Euro Bundesmittel für eine ganzheitliche Planung des Breitbandausbaus im Landkreis Gotha fließen.
„Nach Erarbeitung des Konzepts muss geprüft werden, wie der Landkreis Gotha die Städte und Gemeinden im Kreis bei der Glasfasererschließung unterstützen kann, bei denen sich bisher kein privates Unternehmen dazu bereit erklärt hat. Dabei erwarte ich von den Verantwortlichen im Landratsamt mehr Engagement und Kreativität, als bisher. Der Kyffhäuserkreis in Thüringen und auch der hessische Main-Kinzig-Kreis, als Partnerlandkreis des Kreises Gotha, machen vor, dass eine Kreisverwaltung mehr tun kann, als nur den aktuellen Zustand zu beklagen“, so Schambach.
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